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HANS ZENDER ZUM 70. GEBURTSTAG
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Hans Zender wird im November an der Kunstuniversität in Graz zu Gast sein und in Vorlesungen und Workshops sein kompositorisches Oeuvre vermitteln. Dies nahmen wir zum Anlass ihn mit einem Konzert bei den Minoriten mit einem kleinen Geburtstagsgruß zum 70sten zu feiern. |
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Dienstag,
17.10.2006, 20.00 Uhr In Kooperation mit der Kunstuniversität Graz
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Spätestens seit seiner „komponierten Interpretation“ von Schuberts „Winterreise“ ist Hans Zender nicht mehr nur dem interessierten Publikum Neuer Musik, sondern einem viel breiteren Publikum als Protagonist einer erweiterten postmodernen Musiksprache jenseits aller Beliebigkeit ein Begriff. Immerhin wurde die bei „Kairos“ veröffentlichte CD ein Verkaufsschlager. Seit seinen von seriellen Vorbildern geprägten Frühwerken hat Zender wohl jegliche Tendenzen der neuesten Musikgeschichte in seinen Werken akzentuiert. Letztlich fokussiert sich sein kompositorischer Blick nicht nur auf Europa; längst schon faszinierten ihn japanische und andere asiatische Kulturen, als die so genannte „Weltmusik“ mit ihrer beliebigen Supermarktkultur noch nicht (mit ihrem durchaus merkantilen Focus) erfunden war.
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Hans Zender, geboren 1936 in Wiesbaden, Studium in Freiburg und Frankfurt a.M. (u.a. bei Fortner). Er begann 1959 als Kapellmeister in Freiburg. Weitere Positionen: Chefdirigent in Bonn (1963-68), Generalmusikdirektor in Kiel (1968-71), Leiter des Radiosinfonieorchesters Saarbrücken (1972-84), Generalmusikdirektor der Hamburger Staatsoper (1984-87), Chefdirigent bei Radio Hilversum (1987-94). Zender komponierte zahlreiche Werke, darunter Opern, Kammermusik und Lieder. In einigen Kompositionen, wie z.B. in „Elemente“, Tonbandmontagen für zwei Lautsprechergruppen, oder in seiner Oper „Don Quijote de la Mancha“ (UA 1993 Stuttgart), verwendet er auch elektroakustische Elemente. UA seiner Opern „Stephan Climax“ (1986) nach J. Joyce und „Der Barbier von Bagdad“ (1994) in Frankfurt/M. Zahlreiche Publikationen, u.a.: „Happy New Ears. Das Abenteuer, Musik zu hören“. Ab 1988 Professor für Komposition an der Frankfurter Musikhochschule. 1997 empfing er den Frankfurter Musikpreis. |
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