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WOMEN OF THE RUINS
 

 
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Die Installation "Women of the Ruins" besteht aus 2 räumlich gestalteten Hörstücken.

Dora_Woman of the Ruins

Ohne Titel

 

 

 

14.9.2006, 19.30
Eröffnung mit Live-Performance | Frauen Schrei- und Klagechor Osterwitz |
Leitung: Anneliese Pongratz
Dirigentin: Mia Zabelka
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14.9.2006,
20.00-22.00 Uhr
Klanginstallation
"Women of the Ruins"

15.9.2006, 14.00-20.00 Uhr
Klanginstallation "Women of the Ruins"
 

Baulücke des ehemaligen Kommodhauses, Burggasse 15, Graz

In Kooperation mit ISOP, dem Internationalen Haus der Autoren und Kulturkontakt Austria.
 

Das Projekt wird unterstützt vom BKA/
Sektion Kunst, den Kulturabteilungen des Landes Steiermark und der Stadt Graz sowie vom Frauenreferat der Stadt Graz

 

 

 

Die Klanginstallation „Women of the Ruins“ wird mit einer Live Performance des Frauen Schrei- und Klagechors Osterwitz eröffnet. Der Chor wurde 2005 von Mia Zabelka und Zahra Mani gegründet und wird von Annemarie Pongratz geleitet.

Die Installation besteht aus zwei räumlich gestalteten Hörstücken.

Dora_Woman of the Ruins ist eine akustische Auseinandersetzung mit den Trümmerfrauen und zugleich eine Referenz an die unglaubliche Leistung, den Aufbauwillen und die Überlebenskraft der Frauen der Nachkriegszeit. Dora, die mit sechzehn Jahren in den Trümmern arbeitete, erzählt von ihren Erfahrungen und dem Leben in der Nachkriegszeit. Doras Sprechstimme ist umwoben von diversen Klangmaterialien. Zabelkas E-Violine tritt in einen feinsinnigen Dialog oder kontrastiert harsch mit der Stimme, Manis vielschichtige Klanglandschaft schafft ein lyrisches, doch radikales Environment. Weitere in dem Werk wie ein roter Faden immer wieder auftauchende Klangmaterialien sind die Stimmen des Frauen Schrei- und Klagechors.

Ohne Titel – das zweite Stück basiert auf einer Annäherung an Frauen, die heute noch für den Wiederaufbau nach Krieg und Zerstörung verantwortlich sind. Im Balkangebiet sowie im mittleren Osten hinterlassen die Menschenverluste und Verwüstung durch Regime und Armeen leere Räume. Das unbeirrte Vorantreiben der Kriegs- und Technikmechanismen (Atomwaffeneinsatz, Atomkraftwerke) führen nicht nur zu Zertrümmerung und Verlust, sondern auch zu Displacement. Erzählungen von Frauen aus Serbien und Montenegro, die um Leben und Frieden in ihrem Alltag kämpfen, stehen im Mittelpunkt des Hörstücks. Die Geschichte und die aktuelle Situation unterstreichen Doras Worte _____ „es hört nicht auf“.


DORA

1929 in Wien geboren, wuchs im 9. Wiener Gemeindebezirk und in Klosterneuburg auf. 1952 heiratete sie einen Amerikaner und wanderte nach Seattle / USA aus. Sie hat 5 Kinder, zahlreiche Enkelkinder und lebt derzeit in Seattle und in Wien.

 

 


Zahra
Mani

stammt aus London und Pakistan. Sie spielt diverse Instrumente, komponiert und schafft mehrspurige Klanginstallationen und Performances. Sie studierte Philosophie und Germanistik in Oxford und Wien und Musik am Bard College, Annandale on Hudson, NY.

 


Mia Zabelka

geboren in Wien, lebt derzeit in Wien und in der Südsteiermark. (Extrem)Violinistin, Komponistin, Medien- und Performance-künstlerin. Zahlreiche Preise und Auszeichnungen (u.a. Prix Ars Electronica, DAAD Künstlerprogramm Berlin, Fulbright Commission New York), zahlreiche Aufführungen und Auftragswerke in Europa und den USA.

 

   

 

 
 
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