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Mit Constantin Luser, Martin Bruch, Klaus Mosettig und Günther Pedrotti zeigen die Minoriten-Galerien und die KHG vier Positionen, die eine Leitlinie des diesjährigen steirischen Herbstes künstlerisch aufgreifen. >>
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Künstlergespräch: 11. Oktober, 18 Uhr Minoriten-Galerien/Stiegenaufgang zum Minoritensaal 20. September bis 30. November 2006, geöffnet bei Abendveranstaltungen u.n.V. (Info: 71 11 33) Kurator: Johannes Rauchenberger Kurator Johannes Rauchenberger führt mit Günter
Pedrotti am 11. Oktober um 18 Uhr ein Künstlergespräch; anschließend
findet der zur Installation passende Vortrag von Prof. Kurt Weis/München
zum Thema "Leben wir in Zeitgefängnissen? statt.
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Ist Zeit kontrollierbar? Das klingt nach
Selbsterfahrung für Manager. Ist Zeit beeinflussbar? Da kommt früher oder
später das Verhältnis nach subjektiver Zeitwahrnehmung, wie es etwa der
Philosoph Bergson exemplarisch dargelegt hat, und objektiver Zeitmessung
ins Spiel. Eine Sekunde war lange ein Bruchteil einer Minute bzw. Stunde
bzw. eines Tages. Heute ist es eine Frequenz einer Cäsiumstrahlung, die
die „objektive Zeit“ festlegt. Günther Pedrotti wiederum, ein
unglaublicher Bastler, was wiederum enorme Zeit beansprucht, zeigt eine
Uhr, eine „gebastelte Zeitmaschine“, die aus Lego, Pumpe, Wasser besteht.
Um Kultur zeitgerecht genießen zu können, muss man sich meist den
Erfordernissen der jeweiligen Anfänge fügen. Die Uhr Pedrottis im
Stiegenaufgang zum Minoritensaal ist ein letzter Test, zeitgerecht
gekommen zu sein. Doch das Vertrauen darauf, dass die Skalierung des
Ziffernblattes auch die Zeitflüsse schön regelmäßig teilt, ist hier subtil
unterlaufen. Durch einen mit Wasser angetriebenen Mechanismus über- oder
unterlaufen die Zeiger der „Uhr“ innerhalb von 12 Stunden jedes Mal unsere
genormte Zeiteinteilung. |
| Günther Pedrotti, geb. 1963 in Fürstenfeld, lebt und arbeitet in Wien. Pedrottis greift Elemente der Kunst-, Technik- und Wissenschaftsgeschichte auf und koppelt diese, oft in mühsamen bastlerischen Fertigkeiten, in einem künstlerischen Akt neu. Das Verfahren der Paradoxie ist dabei zentral. In einem seiner jüngsten Arbeiten in Schönegg bei Pöllau ließ er Wasser zurück zur Quelle fließen. Weitere Info: http://www.guenther-pedrotti.com/ | ||
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WILLKOMMEN in den MINORITEN GALERIEN Graz!
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