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PROGRAMM Juni 06

 

 

 

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SAMMERTIME
7+10 Tage

7 x 10 JAHRE

Ausstellung  |  bis 11. Juni  |  bis 30. Juni

Minoriten Galerien, Mariahilferplatz 3, 2. Stock

geöffnet MO-FR 10-18 Uhr, bis 30. Juni

 

Minoriten Galerien im Priesterseminar, Bürgergasse 2
geöffnet MO-SA 10-18 Uhr, SO 11-15 Uhr, bis 11. Juni

Künstlerhaus, Burgring 2

geöffnet MO-SA 9-18 Uhr, SO + Feiertag 9-12 Uhr, bis 11. Juni

Künstlerhaus:
"EINFÜHLUNG & ABSTRAKTION"
Kurator: Götz Pochat

Minoriten Galerien im Priesterseminar:
"Religion & Existenz"
Kurator: Johannes Rauchenberger

Minoriten Galerien, Mariahilferplatz 3:
"MYTHOS & GELÄCHTER"
Kurator: Johannes Rauchenberger
 

Luis Sammer, geboren 1936, gehört zu den wichtigsten und gleichzeitig auch eigenwilligsten Malern der Steiermark. 10+7 Tage lang ist an drei Orten aus Anlass der 10x7 Jahre des Künstlers ein Querschnitt seines künstlerischen Schaffens zu sehen: im Künstlerhaus, in den Minoriten-Galerien im Priesterseminar und am Mariahilferplatz werden mehr als 150 Werke aus den Bereichen "Einfühlung & Abstraktion", "Religion & Existenz" und "Mythos & Gelächter" in einer Rückschau gezeigt werden, wobei der Großteil der ausgestellten Arbeiten aus den letzten 5 Jahren stammt.

Zur Ausstellung wird ein umfassendes Buch im Verlag Bibliothek der Provinz erscheinen, mit Texten von Götz Pochat, Erwin Fiala und Johannes Rauchenberger.

 

 

ICH ALS MOSES ALS GOTTVATER

Ausstellung  |  bis 30. Juni

Minoriten Galerien im Stiegenaufgang zum Minoritensaal

im Rahmen von aktuelle kunst in graz

Ausstellungsdauer: 6. Mai - 30. Juni

 geöffnet während der Abendveranstaltungen und n.V.: (0316)711133

 

HANNES PRIESCH

 

Der Künstler, reagiert in seinem künstlerischen Beitrag im Stiegenaufgang zum Minoritensaal auf die ängstigende Verquickung von Religion, Politik und Gewalt, wie er sie täglich im aufkeimenden religiösen Fundamentalismus in Amerika erlebt. Seine seit Jahren gemalten Schriftbilder setzt er hier als Raum-Installation um. Als Reaktion auf den Barock wagt es Hannes Priesch – als Vertreter der Jungen Wilden der 80-er Jahre eine beachtliche Reminiszenz – Gottvater daselbst zu malen. Aus dessen Mund quellen die Kabel, die an verschiedenen Orten im Raum bei Lautsprechern enden und die den Text eines DEUS DIXIT hörbar machen. Dtn 32, 29-42 zeugt von der Mächtigkeit, der Gewalt, der Heilung des einzigen Gottes. Hannes Priesch nennt seine Schriftarbeiten Auseinandersetzungen mit dem Erbe unserer Kultur. Sie decken das Gewaltpotential der Religion anhand ihrer Urtexte auf und warnen vor einer wortwörtlichen Leseweise. Die Texte sind allerdings so ausgewählt, dass sie dem Rezipienten die rechte Interpretation zuweisen.
 

 

 

ÜBERLEBENS
STRATEGIEN

Vortrag und Diskussion|  Mi, 7. Juni|  19.00 Uhr

Minoriten Galerien, Mariahilferplatz 3, 2. Stock

Eintritt: 5,00/3,00

 

In Kooperation mit Karl Franzens-Universität Graz, Medizinische Universität Graz, Forum GlaubeWissenschaftKunst

Info und Karten: TEL (0316) 711133

Sonja Jagoditsch / Harald Lothaller: Wenn Familie und Beruf kollidieren ...
Konsequenzen von Vereinbarkeits-schwierigkeiten und praktische Lösungsstrategien

Sandra Beaufaÿs: AkademikerInnen als Eltern - Von der "Vereinbarung" zur Verausgabung

Wenn Familie und Beruf kollidieren ...
Der Vortrag behandelt folgende Fragen: Wie erleben Paare, die sich für Kinder und Karriere beider Partner entschieden haben, die daraus resultierende Mehrfachbelastung? Welche Auswirkungen hat die Mehrfachbelastung auf Familie, Beziehung und Gesundheit der Betroffenen? Was sind für die Eltern erfolgreiche Strategien bei der Vereinbarkeit von Familie und Beruf?

Von der "Vereinbarung" zur Verausgabung
In die Phase des beruflichen Aufstiegs von AkademikerInnen fällt in der Regel auch die der Partnerwahl und der Familiengründung. Die Lebensaltersspanne zwischen ca. 30 und 45 ist damit eine in jeder Hinsicht extrem intensive Zeit – und dies gälte auch, wenn die besonderen beruflichen Anforderungen und die Kleinkindphase nicht aufeinander treffen würden. Hier von einer „Vereinbarkeit" oder einer Balance zu sprechen, trifft die Sache nicht ganz, so viel steht fest.
 

     

FUN+STAHLBAD

Lesung | Do, 8. Juni | 20.00 Uhr

Kleiner Minoritensaal

Eintritt: 6,50 / 3,50r

 

 

 

 

Stefan Schmitzer
denovaire

 

traumwandlerische experimente von zwei literatur- und rüttmuss-gottheiten. lyrik über alles, was zählt (politik, sex, seinstrunkenheit). fette stories.

backbleche mit glasperlen. wäscheständer mit körperschallwandler.

indische esraj. eine kaputte geige. lärm und stille. predigt, zote und geflüster.
 

 

 

 

zum bunten hund

Malwerkstätte für junges Publikum  | 
Sa, 10. Juni  | 15-17 Uhr

Minoriten Galerien, Mariahilferplatz 3, 2. Stock

Eintritt: 4,-; Gruppen: 2,-/Person

Info und Karten: (0316)711133
(nach 14.00 Uhr Tonbanddienst)

Malwerkstätte in der Ausstellung Luis Sammer für Kinder von 6-12

 

 

Weitere Termine: 17. und 24. Juni

Luis Sammer, der sich selbst als „Der bunte Hund Hektor" malt, wird 70! Und er hat einiges zu erzählen: vom Streifen durch Farblandschaften, vom Schwimmen in Buntwassern, von Kreta und Odysseus. Jedes Jahr verbringt Luis Sammer mehrere Monate am Meer, lauscht dem homerischen Gelächter und wirft seine Netze nach Farben aus. Was er einfängt, wird zu Bildern und Objekten verarbeitet. Der bunte Hund ist mit Pinsel und Palette fast flugtauglich sein treuer Begleiter.

Die in den Minoriten Galerien eingerichtete Mal-Werkstätte bietet einen Erkundungsrundgang durch eine wunderbare Welt der Farben und lädt zum Schauen, Mischen und Farben Auftischen ein.

 

 

 

Der Autoput

Lesung | Fr, 16. Juni | 20.00 Uhr

Minoritensaal

Eintritt frei!

 

 

 

 

Übersetzerinnen lesen:

Ann Catrin APSTEIN-MÜLLER, München
Susanne BÖHM-MILOSAVLJEVIĆ, Gelsenkirchen

Brigitte DÖBERT, Köln

Will FIRTH, Berlin

Patricia FRIDRICH, Bonn

Matthias JACOB, Wankheim

Andrea MEYER-FRAATZ, Frankfurt/Main

Monika MILOSAVLJEVIĆ, Berlin

Klaus Detlef OLOF, Graz und Zagreb

Tatjana PETZER, Berlin

Peter SCHERBER, Wien

Blanka STIPETIC, Würzburg

Jasmina URUKALO, Heidelberg
 

DIE GRUPPE

Dreizehn engagierte LiteraturübersetzerInnen aus Deutschland und Österreich treffen sich – nach gemeinsamen Workshops in München und Berlin – zum dritten Mal, diesmal zu einem Arbeitswochenende im grünen Großwalz an der steirisch-slowenischen Grenze. Gemeinsam ist den literarischen Pfadfindern ihre Liebe zum künstlerischen Schaffen des südslawischen Sprachraums, zur slowenischen, kroatischen, bosnischen, serbischen, mazedonischen und bulgarischen Literaturlandschaft. Inspiration bei ihrer Textarbeit sucht die Gruppe diesmal in der weltoffenen Abgeschiedenheit der südsteirischen Weinstraße.

 

DIE LESUNG

Im Kulturzentrum bei den Minoriten in Graz stellen sich die TeilnehmerInnen einem entdeckungsfreudigen Publikum vor. Geboten wird eine literarische Lesereise längs dem in den Dornröschenschlaf gesunkenen Autoput von den Karawanken bzw. dem Bacherngebirge bis an die Ufer des Vardar – und zurück. Der Kuss des Übersetzers lässt ihn erwachen. Gelesen werden Texte aller Gattungen, Genres und Generationen beiderseits der legendären „Route 1".

 

DER AUTOPUT

Die Hinfahrt beginnt mit Texten aus Slowenien: Ann Catrin Apstein-Müller und Peter Scherber lesen Prosa von Milan Kleč und Mojca Kumerdej. Texte aus Kroatien von Boris Greiner und Zoran Ferić werden von Andrea Meyer-Fraatz und Klaus Detlef Olof beigesteuert. Jasmina Urukalo und Susanne Böhm-Milosavljević nehmen sich der serbischen Autoren Momo Kapor und Goran Petrović an. Will Firth liest eine Kurzgeschichte des mazedonischen Autors Ivan Dodovski. Die Rückfahrt stimmen wir gemeinsam mit dem p.p. Publikum ab.

 

DAS BUCH

Präsentiert werden die gelesenen Texte zugleich in einer von der Kulturvermittlung Steiermark initiierten und betreuten Buchpublikation, die an diesem Abend der Öffentlichkeit vorgestellt wird.

 

 

 

 

zum bunten hund

Malwerkstätte für junges Publikum  | 
Sa, 17. Juni  | 15-17 Uhr

Minoriten Galerien, Mariahilferplatz 3, 2. Stock

Eintritt: 4,-; Gruppen: 2,-/Person

Info und Karten: (0316)711133
(nach 14.00 Uhr Tonbanddienst)

Malwerkstätte in der Ausstellung Luis Sammer für Kinder von 6-12

 

 

Weiterer Termin: 24. Juni

Luis Sammer, der sich selbst als „Der bunte Hund Hektor" malt, wird 70! Und er hat einiges zu erzählen: vom Streifen durch Farblandschaften, vom Schwimmen in Buntwassern, von Kreta und Odysseus. Jedes Jahr verbringt Luis Sammer mehrere Monate am Meer, lauscht dem homerischen Gelächter und wirft seine Netze nach Farben aus. Was er einfängt, wird zu Bildern und Objekten verarbeitet. Der bunte Hund ist mit Pinsel und Palette fast flugtauglich sein treuer Begleiter.

Die in den Minoriten Galerien eingerichtete Mal-Werkstätte bietet einen Erkundungsrundgang durch eine wunderbare Welt der Farben und lädt zum Schauen, Mischen und Farben Auftischen ein.

 

 

 

junge lyrik aus den usa

Lesung und Präsentation der LICHTUNGEN_Heft 106
Do, 22. Juni  |  20.00 Uhr

Kleiner Minoritensaal

Eintritt: EUR 6,50 / 3,50
Moderation: Ron Winkler

 

 

 

 

JULIANA SPAHR  |  JEFFREY Mc Daniel

Moderation: RON WINKLER


 

Es gilt eine Lücke zu schließen. Ohne damit zu meinen, dass Lyrik aus den USA in unserem Sprachraum stiefmütterlich behandelt würde, muss man feststellen, dass wir, was Publikationen betrifft, nur spärliche Einblicke in ihre Regungen und Aufregungen bekommen können. In der Nische Poesie gelten (zwangsläufig) zunächst die Rechte der Eingeborenen.

Natürlich stoßen wir vereinzelt auf führende Vertreter ihrer Gattung. Wie Leuchttürme in einer Mangelerscheinung wirken etwa die Gedichtbände von Charles Simic, James Tate oder Robert Hass. Doch in ganzer Breite wird das fruchtbare und befruchtende Terrain amerikanischer Lyrik kaum betreten. Gerade von den jungen, staubfreien, noch nicht durchinstitutionalisierten Autoren haben wir kaum Kenntnis.

Was ist also mit den aktuellen Sterngründern, Sprachsängern, den Installateuren neuer Ästhetik? Dies zu beantworten, öffnen die »Lichtungen« ihre Seiten für einige der auffälligsten jüngeren Dichter. Zwölf Stimmen, die uns Impulse herüberfunken aus einer äußerst regen und vielfältigen Szene.

 

 

 

GIRARDI ENSEMBLE GRAZ

GRAZER FÜHLING 2006

 

 

Konzert: Fr, 23. Juni  | 19.30 Uhr

Kleiner Minoritensaal
Eintritt: 15,00

 

 

In Kooperation mit dem Girardi Ensemble Graz
Kartenverkauf/Reservierungen: 0664/ 9191270

Girardi Ensemble Graz:

Anton Hirschmugl, Klarinette

Jeanne MIKITKA, Klavier

Wolfgang Stangl, Viola

Harald Martin Winkler, 1. Violine

Ruth Winkler, Violoncello

Volker Hannes Zach, 2. Violine

Das Girardi Ensemble Graz hat sich im Jahr 2002 aus Musikern des „Philharmonischen Orchesters Graz“ und „récréation – Großes Orchester Graz“ formiert. Seither beschäftigt sich das Ensemble hauptsächlich mit Kammermusik, sowohl im klassischen wie auch im zeitgenössischen Bereich. Komponisten wie Gerd Kühr, Gerd Noack und Gerhard Präsent, Thomas Amann und Klaus Dorfegger werden neben Komponisten wie Mozart, Haydn, Schubert und Schostakowitsch präsentiert  - dadurch kommt es immer wieder zu sehr interessanten Auseinandersetzungen der Kompositionen wie auch Auseinandersetzungen und Diskussionen des Publikums.

Programm:

W.A.Mozart_ Streichquartett in B-Dur KV 458 "Jagdquartett"

Klaus Dorfegger_ "13 Erscheinungen von Mozart"

Jan Kulkal_ Clarinettino

 

 

 

zum bunten hund

Malwerkstätte für junges Publikum  | 
Sa, 24. Juni  | 15-17 Uhr

Minoriten Galerien, Mariahilferplatz 3, 2. Stock

Eintritt: 4,-; Gruppen: 2,-/Person

Info und Karten: (0316)711133
(nach 14.00 Uhr Tonbanddienst)

Malwerkstätte in der Ausstellung Luis Sammer für Kinder von 6-12

 

 

Luis Sammer, der sich selbst als „Der bunte Hund Hektor" malt, wird 70! Und er hat einiges zu erzählen: vom Streifen durch Farblandschaften, vom Schwimmen in Buntwassern, von Kreta und Odysseus. Jedes Jahr verbringt Luis Sammer mehrere Monate am Meer, lauscht dem homerischen Gelächter und wirft seine Netze nach Farben aus. Was er einfängt, wird zu Bildern und Objekten verarbeitet. Der bunte Hund ist mit Pinsel und Palette fast flugtauglich sein treuer Begleiter.

Die in den Minoriten Galerien eingerichtete Mal-Werkstätte bietet einen Erkundungsrundgang durch eine wunderbare Welt der Farben und lädt zum Schauen, Mischen und Farben Auftischen ein.

     

Tanzsommer graz: straight fiction

Tanztheater | Mi 28. Juni |  19.30 Uhr

Achtung!  |  Ort  |  NEXT LIBERTY

NEXT LIBERTY

Eintritt: 14,-/9,-
Vorverkauf: -10%

Info und Karten: Theaterkassa TEL (0316) 8000
Eine Koopeationsveranastaltung mit dem Next Liberty

Liz King

Liz King, international erfolgreiche Tänzerin und renommierte Choreographin, die etwa mit ihrer ungewöhnlichen Einstandsproduktion als Ballettdirektorin der Volksoper Wien, „Schwanensee Remixed", 40.000 Besucher begeisterte, zeigt im Rahmen des Tanzsommers auf Einladung des Jugendtheaters Next Liberty und des Kulturzentrums bei den Minoriten ihre neueste Choreographie.