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<< Home >> >> Rückblick: Video on Demand von KUNST ZU GLAUBEN (5./6. Mai)
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Hannes Priesch, ein in New York lebender
steirischer Künstler, reagiert in seinem künstlerischen Beitrag im
Stiegenaufgang zum Minoritensaal auf die beängstigende Verquickung von
Religion, Politik und Gewalt, wie er sie täglich im aufkeimenden
religiösen Fundamentalismus in Amerika erlebt. Seine seit Jahren gemalten
Schriftbilder setzt er hier als Raum-Installation um.
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Hannes Priesch, ICH ALS MOSES ALS GOTTVATER
Hannes Priesch, IN HOC SIGNO VINCE! (Kaiser Konstantin),
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Als Reaktion auf den Barock wagt es Hannes Priesch –
als Vertreter der Jungen Wilden der 80-er Jahre eine beachtliche
Reminiszenz – Gottvater daselbst zu malen. Aus dessen Mund quellen die
Kabel, die an verschiedenen Orten im Raum bei Lautsprechern enden und die
den Text eines DEUS DIXIT
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39 Jetzt seht: Ich bin es, nur ich, / und
kein Gott tritt mir entgegen. / Ich bin es, der tötet und der lebendig
macht. / Ich habe verwundet; nur ich werde heilen. / Niemand kann retten,
wonach meine Hand gegriffen hat. Dtn 32,39-42 |
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Hannes Priesch Der 1954 in Eggersdorf/Graz geborene Hannes Priesch war in den 80er Jahren einer der wesentlichen Vertreter jener jungen Künstlergeneration von Anzinger, Brandl, Mosbacher bis Schmalix, die unter dem Begriff der Neuen bzw. Wilden Malerei Furore machte. Priesch, der schon früh durch experimentelle Ausstellungen in der Wiener Galerie nächst St. Stephan aufgefallen war, verfolgte aber immer einen konzeptuellen Weg, indem er sich mit dem Ausstieg aus dem konventionellen Tafelbild und der Überschreitung der Grenzen traditioneller Bild- und Trägermedien auseinandersetzte. Das Bild wurde entrahmt und die Leinwand skulptural eingesetzt. Die Farbe wurde substanzialisiert und erhielt damit Objektcharakter. 1990 erhielt Priesch das Chicago-Stipendium des Bundesministeriums für Kunst und lebt seither in New York. In den 90er Jahren verstärkten sich die Tendenzen zu einer konzeptuellen Malerei, indem Priesch das Medium im erweiterten Feld der Skulptur in seriellen Installationen reflektiert.
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WILLKOMMEN in den MINORITEN GALERIEN Graz!
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