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PROGRAMM März 06

 

 

 

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VIELE LEUTE FÜRCHTEN SICH VOR DEM TOD WIE DIE KINDER VOR DEM WAUWAU

 

 Aschermittwoch, 1. März | 20.30 Uhr

Minoritensaal
Eintritt: EUR 10,00/8,00
 

Konzept:
Johannes Rauchenberger, Birgit Pölzl, Florian Geßler,
Christian Klein, Eveline Koberg

Musik: Christan Utz, Komposition, Berndt Thurner Percussion: „vier epigramme“ (die flamme / das knirschen / die geburt / der tod)

Performance:
Mojtina  und Saso Jurcer (SLO) m

Lesung
: Arnold Stadler (D): „Kommen Sie in hundert Jahren vorbei, dann sehen wir weiter. Ein Besuch der Feuerhalle zu Graz. Es hätte aber auch Wien sein können. Oder Berlin“.

Film
: Richard Techt (A), Doku Besuch Feuerhalle


Ausstellung
: Madeleine Dietz (D), Franz Sattler (A)

Wie im vorigen Jahr war der Aschermittwoch 2006 bei den Minoriten als Zusammenspiel aller Künste geplant: ein Versuch einer offenen Totalität – paradox, ja – um der Totalität des Todes gerecht zu werden. Das Memento an den Staub an diesem Tag hatte vor einigen Monaten für die beteiligten KünstlerInnen einen einschneidenden Beginn: den Besuch der Grazer Feuerhalle. Aus dieser Erfahrung der Totalität entwickelte sich der künstlerische Abend, in Klang, Lesung, Tanz und Bild.

 

 

SPOONFACE STEINBERG

Theater | Do 2. März | 20.00 Uhr

Minoriten Galerien, Mariahilferplatz 3, 2. Stock
Eintritt: 10,00/8,00

Ein Theaterstück von Lee Hall für Erwachsene und Jugendliche ab 14

Weitere Termine:
Fr 3.3., Sa 4.3., Do 9.3., Fr 10.3.,
Do 16.3., Fr 17.3., Sa 18.3., jeweils 20.00 Uhr

Spoonface Steinberg zeichnet durch feinsinniges Spiel das Sterben eines autistischen Mädchens nach und offenbart dadurch einen faszinierenden Blick auf einen uns fremd gewordenen Umgang mit dem (eigenen)Tod. Mit einer wunderbaren Mischung aus Naivität und Weisheit begegnet das Mädchen dem Unfassbaren und lässt uns mit seinen Augen sehen.

Schauspiel_ Nadja Brachvogel
Regie_ Martin Horn
Animation_ Marc Backhausen
Illustration_ Christian Pölzler

 

 

 

 

GIRARDI ENSEMBLE GRAZ

GRAZER FÜHLING 2006

 

 

Konzert: Di, 7. März| 19.30 Uhr

Kleiner Minoritensaal
Eintritt: 15,00

 

 

In Kooperation mit dem Girardi Ensemble Graz
Kartenverkauf/Reservierungen: 0664/ 9191270

Girardi Ensemble Graz:

Anton Hirschmugl, Klarinette

Wolfgang Stangl, Viola

Harald Martin Winkler, 1. Violine

Ruth Winkler, Violoncello

Volker Hannes Zach, 2. Violine

 

Weiterer Termin: Fr 7. April, 19.30 Uhr

Das Girardi Ensemble Graz hat sich im Jahr 2002 aus Musikern des „Philharmonischen Orchesters Graz“ und „récréation – Großes Orchester Graz“ formiert. Seither beschäftigt sich das Ensemble hauptsächlich mit Kammermusik, sowohl im klassischen wie auch im zeitgenössischen Bereich. Komponisten wie Gerd Kühr, Gerd Noack und Gerhard Präsent, Thomas Amann und Klaus Dorfegger werden neben Komponisten wie Mozart, Haydn, Schubert und Schostakowitsch präsentiert  - dadurch kommt es immer wieder zu sehr interessanten Konstellationen.

Programm:

Joseph Haydn_ Streichquartett Hob.III: 77 „Kaiserquartett“

Gerd Kühr_ „Con Sordino“ für Streichquartett

Carl Maria von Weber_ Klarinettenquintett in B – Dur op.34

 

 

 

TOD UND TODESERFAHRUNG

 

Vortrag: Mi, 8. März| 19.30 Uhr

Minoriten Galerien, Mariahilferplatz 3, 2. Stock
Eintritt pro Abend: 6,00/3,00
Veranstaltungspass 5 Abende: 20,00/10,00

 

Konzept und Moderation: Dr. Astrid Kury

 

 

In Kooperation mit Akademie Graz

Todesnähe. Mythos und Wirklichkeit

Univ.-Prof. Dr. Hubert Knoblauch, Berlin

 

Weitere Termine: Mo 13.3., Mi 22.3., Mi 29.3., Mi 5.4., jeweils 19.30 Uhr

Schwer Verletzte erleben sich über ihrem Körper schwebend, gehen in einem Tunnel dem Licht entgegen, werden von bereits verstorbenen Angehörigen liebevoll empfangen. So beschriebene Erfahrungen von Todesnähe liefern uns Bilder vom Grenzbereiche der zwischen Tod und Leben liegt, beschreiben eine Form des „Jenseits“. Vor allem aber spiegeln sie in ihrer tatsächlichen Variationsbreite, die von individuellen wie soziokulturellen Komponenten geprägt ist, die kulturelle Bedeutung des Sterbens in einer bestimmten Zeit, in einer bestimmten Gesellschaft wider.

 

 

 

SPOKEN POETRY

 

Lesung: Do, 9. März| 20.00 Uhr

Kleiner Minoritensaal
Eintritt frei!

 

 

Unterstützt durch die Kulturvermittlung Steiermark

 

Bas Böttcher und Timo Brunke

 

 

2006 werden 8 KünstlerInnen, die aus dem Poetry Slam-Kontext stammen und ein literarisches Programm entwickelt haben, welches mit Stimme, Körper und Sprache arbeitet, eingeladen, Sprechperformances zu zeigen: Spoken poetry, die vom Format des Poetry Slams beeinflusst ist, doch ohne das Element des Wettbewerbs auskommt. Für einen fünften Abend soll ein Poetry Slam ausgeschrieben werden, der alle, insbesondere Schüler und Studenten auf die Bühne bittet.  

Den spoken poetry Reigen bei den Minoriten eröffnen im März Bas Böttcher und Timo Brunke, zwei Spoken-Word-Aktivisten, die über die Poetry-Slam-Szene hinaus mit Soloperfomances, Publikationen und eingängigen Texten das gesprochene Wort zelebrieren.

 

 

 

SPOONFACE STEINBERG

Theater | Do 9. März + Fr 10. März | 20.00 Uhr

Minoriten Galerien, Mariahilferplatz 3, 2. Stock
Eintritt: 10,00/8,00

Ein Theaterstück von Lee Hall für Erwachsene und Jugendliche ab 14

Weitere Termine:
Do 16.3., Fr 17.3., Sa 18.3., jeweils 20.00 Uhr

Spoonface Steinberg zeichnet durch feinsinniges Spiel das Sterben eines autistischen Mädchens nach und offenbart dadurch einen faszinierenden Blick auf einen uns fremd gewordenen Umgang mit dem (eigenen)Tod. Mit einer wunderbaren Mischung aus Naivität und Weisheit begegnet das Mädchen dem Unfassbaren und lässt uns mit seinen Augen sehen.

Schauspiel_ Nadja Brachvogel
Regie_ Martin Horn
Animation_ Marc Backhausen
Illustration_ Christian Pölzler

 

 

 

TOD UND TODESERFAHRUNG

 

Vortrag: Mo, 13. März| 19.30 Uhr

Minoriten Galerien, Mariahilferplatz 3, 2. Stock
Eintritt pro Abend: 6,00/3,00
Veranstaltungspass 5 Abende: 20,00/10,00

 

Moderation: Dr. Christian Lagger

 

Konzept Dr. Astrid Kury

In Kooperation mit Akademie Graz

Autonomes Sterben?

Univ.-Prof. Dr. Peter Strasser, Graz

 

Weitere Termine der Reihe: Mi 22.3., Mi 29.3., Mi 5.4., jeweils 19.30 Uhr

„Autonomie“ meint Selbstbestimmung. Sie ist ein grundlegender Wert unserer Gesellschaft. Doch die Frage, was es heißt, sich beim Sterben selbst zu bestimmen, führt zu merkwürdigen Untiefen. Denn die Autonomie ist wesentlich eine Kategorie der Reflexion und des Rückblicks. Ob ein Leben als autonomes gelang, weiß man – wenn überhaupt – erst hintennach. Für den Sterbenden aber ist keine solche Position verfügbar. Da liegt der Tod dazwischen. Dennoch wollen wir im letzten Akt unseres Lebens nicht bloß passiv Erduldende sein.

 

 

 

 

SPOONFACE STEINBERG

Theater | Do 16.03._Fr 17.03._Sa 18.03. | 20.00 Uhr

Minoriten Galerien, Mariahilferplatz 3, 2. Stock
Eintritt: 10,00/8,00

Ein Theaterstück von Lee Hall für Erwachsene und Jugendliche ab 14

 

Spoonface Steinberg zeichnet durch feinsinniges Spiel das Sterben eines autistischen Mädchens nach und offenbart dadurch einen faszinierenden Blick auf einen uns fremd gewordenen Umgang mit dem (eigenen)Tod. Mit einer wunderbaren Mischung aus Naivität und Weisheit begegnet das Mädchen dem Unfassbaren und lässt uns mit seinen Augen sehen.

Schauspiel_ Nadja Brachvogel
Regie_ Martin Horn
Animation_ Marc Backhausen
Illustration_ Christian Pölzler

 

 

 

 

Schreiben. Positionen aus Südosteuropa

Lesung und Buchpräsentation: Mo, 20. März| 20.00 Uhr

Kleiner Minoritensaal
Eintritt: 6,50/3,50

In Kooperation mit Literaturverlag Droschl + ISOP +
Internationales Haus der Autoren Graz.
Die Literaturreihe wird unterstützt vom KulturKontakt Austria
 

Oksana Sabuschko: Feldstudien über ukrainischen Sex

 

 

Zwischen Vulgarität und lyrischer Tonlage bewegt sich die Sprache des autobiographisch gefärbten Romans von Oksana Sabuschko, in dem sie die Geschichte einer Frau, einer Dichterin, erzählt, die aus „Fäulnis und Moder“ der ukrainischen Geschichte weg will und jetzt an einer amerikanischen Universität unterrichtet. Was sie erfährt, sind jedoch nur die Schrecken des Exils, die sie mit all den anderen teilt, die ihre Heimat verlassen haben und denen es nicht gelungen ist, »sich zu verwirklichen«.

Keine Frau hatte sich bisher, formal wie inhaltlich, öffentlich so radikal zu Fragen der Sexualpolitik, zum slawischen Machotum, zur Sklavenmentalität ihrer Heimat geäußert, sodass die Feldstudien über ukrainischen Sex sehr schnell zur “Bibel des Feminismus“

avancierten.

 

 

 

TOD UND TODESERFAHRUNG

 

Podiumsdiskussion: Mi, 22. März| 19.30 Uhr

Minoritensaal
Eintritt pro Abend: 6,00/3,00
Veranstaltungspass 5 Abende: 20,00/10,00

 

 

Konzept Dr. Astrid Kury

In Kooperation mit Akademie Graz

Sterbekultur als ethische Herausforderung

 

Univ.-Prof. Dr. Peter Gasser-Steiner

Univ.-Prof. Dr. Karl Harnoncourt

Mag. Bernd Oberndorfer

Univ.-Prof. Dr. Sonja Rinofner-Kreidl

 

Diskussionsleitung

Univ.-Prof. Dr. Karl Acham

 

 

Weitere Termine der Reihe: Mi 29.3., Mi 5.4., jeweils 19.30 Uhr

Ist Älterwerden peinlich, der Tod schließlich ein Versagen? Die Erfahrung des Sterbens hat sich in den letzten Jahrzehnten verändert, vor allem durch den medizinischen Fortschritt konzentrieren wir uns darauf, Krankheiten zu heilen und Leben zu verlängern. Es bedarf einer neuen Sterbekultur, in der Krankheit und Sterben mit Würde begegnet wird.

 

TEILNEHMERiNNEN

Univ.-Prof. Dr. Peter Gasser-Steiner/Institut für Soziologie an der Universität Graz

Univ.-Prof. Dr. Karl Harnoncourt/Obmann des Hospizvereins Steiermark

Mag. Bernd Oberndorfer/Krankenhausseelsorger am LKH Graz

Univ.-Prof. Dr. Sonja Rinofner-Kreidl/Institut für Philosophie an der Universität Graz

 

Diskussionsleitung

Univ.-Prof. Dr. Karl Acham/Institut für Soziologie an der Universität Graz

 

 

 

 

KLAUS JOHNS

 

 

CD-Präsentation: Do, 23. März| 20.00 Uhr

Minoritensaal
Eintritt: 11,00/7,00

 

 

Martin Hornstein, Violoncello

Christos Polyzoides, Violine

Dimitrios Polisoidis, Violine

Janna Polyzoides, Klavier

Katherina Polyzoides-Sourvali, Klavier

Benjamin Reissenberger, Klarinette

Im vorigen Jahr veranstalteten wir eine lange Nacht der Musik mit Werken von Klaus Johns aus Anlass seines viel zu frühen Todes. Gleichzeitig bildete dieser Abend auch den Abschluss einer gewaltigen Aufnahmesession im Minoritensaal, dessen Akustik bekanntlich einzigartig ist.
Die entstandene Doppel-CD mit Werken von Klaus Johns enthält 13 Kompositionen aus den Jahren 1975 bis 2000 und bietet einen relevanten Überblick über sein Schaffen und seine kompositorische Entwicklung. 

 

 

 

NEUE TEXTE 2006

Lesefest: So, 26. März| 14.00 - 20.30 Uhr

Minoritensaal
Eintritt frei!

 


 

Mit Franz Josef Czernin, Olga Flor, Günther Freitag, Barbara Frischmuth, Petra Ganglbauer, Reinhard P. Gruber, Sonja Harter, Willi Hengstler,  Dzevad Karahasan, Alfred Kolleritsch, Marusa Krese, Gabriel Loidolt, Ewald Palmetshofer Georg Petz, Marcus Poettler, Werner Schandor Bernadette Schiefer, Johannes Schrettle, Gerhild Steinbuch, Andrea Stift, Linda Stift

NEUE TEXTE stellt AutorInnen vor, die 2005 ein Buch veröffentlicht haben bzw. auf die Uraufführung eines Stückes verweisen können und in Graz/in der Steiermark leben bzw. hier geboren sind. Als special guests präsentieren wir die Grazer Stadtschreiberin Marusa Krese und jene Autoren und Autorinnen, die 2005 mit einem Literaturpreis ausgezeichnet worden sind.

NEUE TEXTE hat sich in den letzten Jahren zu einem der wichtigsten Literaturveranstaltungen etabliert, die vielen Interessierten einen Überblick über Neuerscheinungen und Positionierungen ermöglicht.

Selbstverständlich - die Veranstaltung NEUE TEXTE versteht sich als Literaturfest - wird für informelle Gespräche zwischen AutorInnen und BesucherInnen genügend Raum geboten, selbstverständlich wird Musik (DJ-Sets von Christofer Frank) zu hören sein und auch kulinarisch wird sich kein Loch auftun.

 

 

 

Andreas Lindenbaum, Violoncello

 

Konzert: Mo, 27. März| 20.00 Uhr

Minoritensaal
Eintritt: 7,00/4,00

 

In Kooperation mit die andere saite

Werke von Florian Gessler, Kiawasch Saheb-Nassagh,  Christian Klein und Gerd Noack

Neue Werke für Soloinstrumente zu schreiben bedeutet für jeden Komponisten eine besondere Herausforderung, der zu stellen sich aber gerade durch die Beschränkung als ebenso besonders attraktiv erweist.
So sind gerade im ausgehenden 20.Jahrhundert viele Solokompositionen für fast alle nur erdenklichen Instrumente entstanden, von denen nicht wenige – genannt seien hier nur die Sequenzen von Berio - zum stärksten gehören, was wir kennen.
Wohl auch ein Grund für einen bestimmten Interpreten zu schreiben, war für Komponisten seit jeher die Bekanntschaft mit herausragenden Musikerpersönlichkeiten. Deren schieres Können fordert und fördert bis Dato die Phantasie des Komponisten. Mit Andreas Lindenbaum, dem berühmten Cellisten des Klangforum Wien hat die andere saite das Glück mit einem Musiker zusammenarbeiten zu können, dessen intelligente Virtuosität grenzenlos zu sein scheint.
 

 

 

 

TOD UND TODESERFAHRUNG

 

Vortrag: Mi, 29. März| 19.30 Uhr

Minoriten Galerien, Mariahilferplatz 3, 2. Stock
Eintritt pro Abend: 6,00/3,00
Veranstaltungspass 5 Abende: 20,00/10,00

 

Moderation: Dr. Christian Lagger

 

Konzept Dr. Astrid Kury

In Kooperation mit Akademie Graz

Der sterbende Patient: Sterbebegleitung aus ärztlicher und pflegerischer Sicht

OA Dr. Imke Strohscheer, Universitäre Palliativmedizinische Einrichtung am LKH Univ.-Klinikum Graz

 

Letzter Termin der Reihe: Mi 5.4., 19.30 Uhr

Die letzte Phase menschlichen Daseins ist von großer Bedeutung. Der Ort an dem diese durchlebt wird erweist sich mitunter als wenig gute Wohnstätte für den letzten Fortgang. Oftmals sind es vor allem Ärzte die sich hilflos und überfordert fühlen. Der diskursive Beitrag an diesem Abend versucht Aufgaben und Möglichkeiten für medizinisches Personal im Umgang mit Sterbenden aufzuzeigen.

 

 

 

DER KRAutesel

Theater für junges Publikum:
Do, 30. März | Fr 31.März | Sa, 1. April | 16.00 Uhr

Kleiner Minoritensaal

Eintritt: 6,00

Info und Karten: (0316)711133
(nach 14.00 Uhr Tonbanddienst)

Mitspieltheater frei nach dem Märchen der Brüder Grimm
für Kinder ab 3

Es spielt das Dachtheater Wien
Regie, Ausstattung, Schauspiel:
Cordula Nossek

 

Ein Esel ist ein Esel! Und was macht einen Esel zu einem Krautesel? Wenn er nicht mehr grau, sondern grün ist? Der böse Wurzellecker müsste es eigentlich wissen, denn er hat den Esel Franz verzaubert. Und dieser ist nun auf die Mitarbeit der jungen Zuschauer angewiesen, die ihm helfen sollen wieder ein richtiger Esel zu werden, den auch die Bäuerin Luise gern hat.

 

 

 

NONO / ESSL /IVES

Konzert: Fr, 31. März| 20.00 Uhr

Minoritensaal
Eintritt: 11,00/7,00

 

In Kooperation mit der Kunstuniversität Graz und dem Institut für elektronische Musik und Akustik Graz

KLANGREGIE_ André Richard, Karlheinz ESSL
GESAMTLEITUNG_Günter MEINHART

Percussion_
Hannes EBNER,  Alexander FORSTNER, Gabriel FROIHOFER, Daniel FUCHSBERGER, Günter GRASMUCK, Josy HIRZBERGER,  Berndt LUEF, Thomas MANHARDT, Georg MAUERHOFER, Günter MEINHART, Raphael MEINHART, Andreas MOSER, Andreas PLODER, Christian POLLHEIMER, Bernhard RICHTER, Chico SCHENK, Wolfgang TOZZI, Engelbert URSCHLER


PICCOLO_Eva EIBINGER

KLAVIER_Gerhard WAMBRECHTSHAMER


VIDEO_Klaus IBITZ
TECHNIK_ARTBOX

Aufgrund eines Gastaufenthaltes des Leiters des berühmten Experimentalstudios der „Heinrich-Strobl-Stiftung“ des SWR André Richard in Graz veranstalten wir ein großes Konzert, bei dem Percussion verbunden mit Live-Elektronik und Raumkonzeptionen im Mittelpunkt stehen werden. Luigi Nonos „Con Luigi Dallapiccola“ für sechs Schlagzeuger und Live-Elektronik bot sich aufgrund der engen Zusammenarbeit Nonos mit dem Experimentalstudio in den Achtziger Jahren des vorigen Jahrhunderts geradezu an. In Zusammenarbeit mit dem Experimentalstudio entstanden so wichtige Werke wie „Das atmende Klarsein“, „A Pierre“, „Guai ai gelidi mostri“ und die große letzte Oper Nonos „Prometeo“. André Richard war schon damals bei den Uraufführungen am Pult der Klangregie dabei, und hat seitdem bei unzähligen Aufführungen von Werken mit Live-Elektronik – nicht nur von Nono – als kongenialer Klangregisseur agiert.
Auf dem Programm stehen außerdem Werke des österreichischen Komponisten Karlheinz Essl und ein Ausschnitt aus der riesigen, jedoch unvollendet gebliebenen „Universe Symphony“ des amerikanischen Frühavantgardisten Charles Ives für 18 (!) Schlagwerker.