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Bruno Wildbach: FAR FROM ME
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<< Home >> AUSSTELLUNGSDAUER _ 02. FEBRUAR–25. März ORT: MINORITEN Galerien im Stiegenaufgang zum Minoritensaal ÖFFNUNGSZEITEN _ Bei Abendveranstaltungen und nach Vereinbarung (316 711133) |
VERNISSAGE _ MITTWOCH 01. FEBRUAR 19.30 UHR |
Für den Stiegenaufgang zum Minoritensaal
installiert Bruno Wildbach, ein Geheimtipp heimischer Malerei und Grafik
vier Riesenportraits in den Fensteröffnungen, die gemeinsam ein Schicksal
teilen. Irgendwann in ihrer Biografie haben diese „Wesen“ einen Elternteil
in der Kindheit durch Suizid verloren. Das hat sie gezeichnet. Muss sie
gezeichnet haben.
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Bruno Wildbach Geboren 1964;Architekturstudium an der TU Graz, lebt und arbeitet in Schwanberg. Publikation: Bruno Wildbach, Humansize, herausgegeben von Herbert Nichols-Schweiger im Auftrag der steirischen kulturinitiative, mit Texten von Werner Fenz und Frauke Frankenstein, Graz 2003.
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Der in der Weststeiermark lebende Maler Bruno Wildbach, ein Geheimtipp heimischer Malerei und Grafik, ist seit Jahren ein grandioser Maler des Gesichts. Freilich, er nennt die Figuration, die auf das Bild kommt, - die transitorisch verfremdet wird, tachistisch zerstört, umzingelt, zurückgenommen, überhöht, eingeflacht, angedrippelt wird, - „Wesen“. „Immer Wesen!“ „Es kommt daher, wie ein daherschwänzelnder Köter.“ Was tun? Wegjagen? Aufnehmen? Einfach: Reagieren! Mit allen Möglichkeiten, die die Malerei bietet, entsprungen aus der Neugier, die durch die Umformungen entstehen könnte. Auch in der Selbstbeschränkung, die bei Wildbach auf die charakteristischen Braun-Töne beschränkt bleibt – sonst ist in seinen Formaten fast alles möglich. Für den Stiegenaufgang zum Minoritensaal installiert er vier Riesenportraits in den Fensteröffnungen, die gemeinsam ein Schicksal teilen. Irgendwann in ihrer Biografie haben diese „Wesen“ einen Elternteil in der Kindheit durch Suizid verloren. Das hat sie gezeichnet. Muss sie gezeichnet haben. Die Distanz des Schicksals, die Zeichnung der Biografie lotet Wildbach in seiner Malerei auf der Größe von „humansize“ aus. Als malerischer Vorgang, in Andeutungen bloß, durch Zurücknahme, die aber eine Erweiterung von Bewusstsein ist, entsteht das, „was uns ergreift und zutiefst anrührt“. Menschengröße und Menschenkleine, Menschenjammer und Menschenwürde, ecce, ecce. Weit von mir entfernt ist die Malerei auch eine „Abfolge von Schicksalen. Schicksale die in meiner Arbeit jene Berührungen des Imaginären mit dem Realen auslösen und eine logische Fantastik belegen; eine Bewegung darstellen, die weniger versucht, die Welt auszudrücken als vielmehr, eine Möglichkeit ist in ihr zu sein.“ (Bruno Wildbach). „Far from me“ ist auch während des Mehrspartenprojekts zum Aschermittwoch „Viele Leute Menschen fürchten den Tod wie die Kinder den Wau-Wau“ bis 25. März im Stiegenaufgang zum Minoritensaal zu sehen.
Johannes Rauchenberger
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WILLKOMMEN in den MINORITEN GALERIEN Graz!
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