Künstlerinnen aus Ägypten, Algerien, Iran, Libanon, Palästina, Syrien und der Türkei zeigen in Film und Video Konstruktionen weiblicher Identität

 

 
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AUSSTELLUNGSDAUER

21. Mai bis 10. Juli 2005

Ort: Minoritengalerien im Priesterseminar, Bürgergasse 2, 8010 Graz

SOME STORIES wurde ermöglicht durch CROSSING CULTURES, ein Projekt des Afro-Asiatischen Institut, der KHG Graz und des Kulturzentrums bei den Minoriten

 

>> zum Ausstellungstext von Gerald Matt

 

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In der Videoausstellung kommen Künstlerinnen aus Ägypten, Algerien, dem Iran, dem Libanon, Palästina, Syrien, und der Türkei, die in ihrer Heimat oder außerhalb leben, mit ihren individuellen Erzählungen von Weiblichkeit zu Wort. Sie bewegen sich im Spannungsfeld von Tradition und Fortschritt, Regionalität und Internationalität, Exil und Immigration, religiösen Wertesystemen und säkularer Wertschöpfung und zeichnen in ihren facettenreichen Arbeiten unterschiedlichste Möglichkeiten von Identität.

Kuratoren: Róza El Hassan, Gerald Matt,

Co-Kuratoren:

Alois Kölbl/Johannes Rauchenberger

In  Kooperation mit der Kunsthalle Wien und dem Magazin 4

 

 

 

 

 

 

Identitäten verschieben sich im Kulturenclash, Frauen müssen antreten gegen Projektionen, mit denen der Okzident wie der Orient sie brandmarkt und suchen ihren Platz zwischen den zeitgleichen Polen von Kapitalismus und Kult.

Frauen müssen sich neu positionieren und in einer Welt auftreten, in der sie selbstaffirmativ Zeichen setzen, ihre Kunst und ihren Standpunkt einbringen, um nicht in der Indifferenz der Öffentlichkeit und einer massenmedialen Hegemonie zu versinken.

Die Künstlerinnen, die momentan in Istanbul, London, Kairo, Damaskus, New York oder Wien leben, zeigen in Film und Video subjektive Geschichten: Die Konstruktionen wie Dekonstruktionen, Impressionen von und Statements über weibliche Identität reichen von Arbeit als identifikationsstiftendem Moment, über psychoanalytische Interpretationen von Familienstrukturen, bis zu einer dokumentarisch angelehnten Untersuchung des Stellenwerts von Schwangerschaft für die persönliche und gesellschaftliche Selbstdefinition.

Panoramatische Überblicke werden durch spezifisch politische und persönliche Erfahrungen, regionale Zooms, transkulturelle und multiperspektivische Ansätze gebrochen. Erzählungen, Dokumentationen und Fiktionen versammeln sich in digitalen Bildern zu einer Reihe von Eindrücken, die verschiedenste Wirklichkeiten und Visionen von Weiblichkeit vorführen. So entsteht eine kaleidoskopartige Sammlung von Erzählungen und poetischen Bildern, die Fragen stellen, die nicht letztgültig und eindeutig beantwortet werden können.

 

    WILLKOMMEN in den MINORITEN GALERIEN Graz!