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PROGRAMM Mai 05 |
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| HANNS KUNITZBERGER |
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bis 8. Mai |
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Minoriten Galerien im Priesterseminar Vernissage Ausstellungsdauer: 17. April - 8. Mai, Di - So 10 - 15 Uhr u.n.V.
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Abbild und Bildnis
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Was man für die „Bildnisse" von
Hanns Kunitzberger braucht, ist eigentlich nur: ZEIT. Scheinbar monochrom
und abstrakt, malt Kunitzberger Abbilder und Bildnisse, in der klassischen
¾-Ansicht. Mutter mit Kind, Portraits, Gesichter – bloß man sieht sie
nicht, oder erst nach und nach. Die Bilder von Kunitzberger sind auch
nicht reproduzierbar, man muss sie, verbunden mit Zeit, leibhaftig sehen.
Die Perfektion in der Malweise hat wehende Farbflächen als Ertrag, Schicht
um Schicht gemalt, eine Evokation der Stille, die sich mit Licht
verbindet. Eine Bank zum Schauen ist vorbereitet. |
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| ESTHER STOCKER |
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aktuelle Ausstellung: bis 21. Mai |
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Minoriten Galerien, II. Stock Vernissage Ausstellungsdauer: 17. April - 21. Mai, Mo - Fr 10 - 18 Uhr
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Mit ihrem strengen Raster, der Wiederholung gleicher
Elemente, einer konsequent rational wirkenden Ordnung scheinen die
Arbeiten von Esther Stocker (geb. 1974, Otto Mauer Preisträgerin 2004)
etwas Berechenbares zu haben. Alles in diesem Werk scheint vorhersehbar,
einer Formel gleich, von „cartesianischer Klarheit". Es scheint so. Die
Kunst von Esther Stocker ist ein Vorstoß aus scheinbar Vertrautem in immer
neue Bereiche des Unerwarteten. Esther Stockers Bilder und Installationen
geben auch den Umraum ab für spannende Diskurse zur Science-Werkstatt
„Puzzle Zukunft" bei den Minoriten ab 21. April. |
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CUMULUS_KUNST: VOR ORT |
Mai; Mo, 2. Mai | 18.00 Uhr |
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Stiegenaufgang zum Minoritensaal Vernissage
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Wolfgang Buchner |
Der 1946 in Mürzzuschlag geborene und in Graz tätige Zeichner, Maler und "Hersteller poetischer Modelle" zeigt in der Ausstellung "Kleine Vielfalt" Arbeiten von 1968 - 2005. Wolfgang Buchner beschäftigt sich unter anderem mit Geometrie, der Kristallografie des Schnees, Biografik und Volkskunde.
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| IM BRENNPUNKT |
Vortrag / Diskussion: Mo, 2. Mail | 19.30 Uhr |
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Kleiner Minoritensaal In Kooperation mit Akademie Graz und Urania Eintritt: 8.- / 4.-
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Prof. Dr. Gunter Schmidt (Hamburg): Über Moral, Sex und Beziehungen
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Die "sexuelle Revolution" verlief in drei Wellen:
Die Endtraditionalisierung sexueller Gebote und Vorgaben in den 1960ern
und 1970ern, die Angleichung der Geschlechter im Hinblick auf Optionen und
Rechte im Sexuellen in den 1980ern sowie die partnerschaftliche
"Revolution" in den 1990ern. Der Vortragende untersucht die veränderten
Strukturen und findet eine neue Moral "von unten" jenseits religiöser und
autoritärer Vorgaben, riskante, aber anspruchsvolle Beziehungsideale,
Familien jenseits der Kleinfamilie, und eine veritable Gelassenheit, mit
sexualisierten Umwelten umzugehen. |
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Dr. Katharina Rutschky (Berlin): Die Liebe nach dem Ende der Repression |
Über Jahrzehnte erkämpfte Gesetzesänderungen wie z.B. die Anerkennung der Homosexualität oder schulische Maßnahmen zur Sexualaufklärung, die Bereitstellung von Beratung und Mitteln der Empfängnisverhütung und vieles andere haben Gutes bewirkt. Sie brachten das Gesetz endlich in Übereinstimmung mit der Lebenswirklichkeit. Anders als man gedacht hatte, eröffnete das Ende der Repression aber nicht nur der freien Liebe, sondern auch der Perversion den Weg in die Öffentlichkeit. Als Bürger, als Mensch und als Frau zumal hat man heute viele Gründe, die sexuelle Revolution und ihre Folgen kritisch zu sichten. Wir hatten uns mehr erhofft! | |||||||||
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Tanztheater: Mo, 2. Mai - Do, 5. Mai | 20.00 Uhr |
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Minoritensaal Eintritt: 15.- / 9.- Generalpass: 40.- / 23.-
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tanz schritt weise |
Die Reihe "tanz schritt weise" mit repräsentativen Beispielen des freien zeitgenössischen Tanz- Tanztheaterschaffens in Österreichs (süd)östlichen Nachbarländern findet heuer zum dritten Mal statt (2002 Polen, 2003 Tschechien). Tanz bildet in Ungarn neben dem Sprech- und Musik-Theater einen sehr wichtigen Bestandteil des kulturellen Lebens; recht deutlich konzentriert auf bzw. in Budapest, tanz schritt weise zeigt 5 aus verschiedenen Tanz- und Kunstauffassungen kommende, sehr divergierende Beispiele.
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Krieg ist der Mord auf Kommando |
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Buchpräsentation: Mi, 4. Mai | 20.00 Uhr |
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Kleiner Minoritensaal Eintritt frei!
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Lesung und Buchpräsentation |
Politik, die Fortsetzung des Krieges mit anderen Mitteln, kommt auf ihre alten Rechtfertigungen zurück: Kriege sind unvermeidlich, gegen Krieg nützt nur die Drohung mit Militär, es gibt „gerechte“ Kriege, und selbst Angriffskriege werden wieder akzeptiert. Ist eine Programmatik, die Krieg durch die Beseitigung von Kriegsursachen ganz verhindern will, nicht hoffnungslos utopisch? In ihrem Buch stellt Müller-Kampel bürgerliche und anarchische Friedenskonzepte vor.
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SCIENCE WERKSTATT: PUZZLE ZUKUNFT |
Vortrag + Diskussion: Do, 12. Mai | 19.00 Uhr |
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Minoriten Galerien, II. Stock In Kooperation mit der Karl-Franzens Universität Graz, Medizin. Universität Graz, Forum "Technik und Gesellschaft" und ForGWK
Eintritt: 5.- / 3.-
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Über die Zukunft der Gesundheit |
Gesundheit ist für viele Menschen mehr als das Fehlen von Krankheit oder Behinderung und bedeutet umfassende Lebensqualität sowie Kraft und Befähigung zur Selbstverwirklichung und Lebensbewältigung. Die ÖsterreicherInnen sind mit ihrer Gesundheit und mit dem Gesundheitswesen hoch zufrieden. ExpertInnen und PolitikerInnen diagnostizieren dagegen beträchtlichen Reformbedarf. Gesundheitsreformen haben eine reale Erfolgschance, wenn es gelingt, diese zu regionalisieren und langfristig nachhaltige Reformpotenziale durch Ausbildung, Forschung und Strukturentwicklung zu schaffen.
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Konzert: Do, 12. Mai | 20.00 Uhr |
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Minoritensaal In Kooperation mit die andere saite Eintritt: 7.- / 4.-
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Ungleich rau |
Es ist fast schon Tradition bei den Konzert-veranstaltungen der Komponistengruppe die andere saite, eher ungewöhnliche Besetzungen mit der Neuen Musik zu konfrontieren. Diesmal ein Blockflöten-quartett. Elisabeth Harnik, Henrik Sande, Ernst-Christian Rinner, Peter Lackner, Orestis Toufektsis und Siavosh Banihashemi heißen die Komponisten des Abends, ihre Werke werden hier allesamt von den Interpreten Lilian von Hausen, Karin Silldorff, Barbara Sackl und Eva-Christina Hoffelner uraufgeführt.
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Vortrag + Diskussion: Do, 19. Mai | 19.00 Uhr |
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Minoriten Galerien, II. Stock In Kooperation mit der Karl-Franzens Universität Graz, Medizin. Universität Graz, Forum "Technik und Gesellschaft" und ForGWK
Eintritt: 5.- / 3.-
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Gen und Gesellschaft |
Gentechnik ist ein Wort, das die verschiedensten Assoziation hervorruft. Manche Menschen denken an übergroße Tomaten ohne Geschmack, manche an geklonte Menschen und manche an Stammzellen, mit denen sich fast alle Krankheiten heilen lassen. Viele verspüren bei dem Gedanken ein flaues Gefühl im Magen und eine innere Stimme die ihnen zuraunt: Das ist gefährlich, hier geht’s ans Eingemachte, ans Heilige, wir dürfen es einfach nicht! Doch ist es andererseits nicht unsere moralische Pflicht alle Wege wie wir anderen Menschen helfen können (z.B. durch gentechnisch hergestellte Medikamente) zu erkunden? Die Antwort auf diese Frage wird die Zukunft jedes einzelnen von uns beeinflussen.
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open music |
Konzert: Fr, 20. Mai | 20.00 Uhr |
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Mariahilferkirche Eintritt: 12.- / 8.-
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Schattenklänge |
Seit mehreren Jahren bereichern Petra Stump und Heinz-Peter Linshalm als Klarinettenduo und auch solistisch die Neue Musik-Szene. Für "open music" haben die knapp Dreißigjährigen das Programm "Schattenklänge" konzipiert: Beat Furrers jüngstes Werk für zwei Bassklarinetten, "Apoklisis", Helmut Lachenmanns "Dal niente", Salvatore Sciarrinos "Let me die before I wake". Weiters zu erleben: zwei Uraufführungen von Bertl Mütter und Daniel de la Cuesta, dessen "Fragmente" von Georg Trakls Fragmenten inspiriert wurden. "Schattenklänge" der besonderen Art.
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SOME STORIES |
Ausstellung: Fr, 20. Mai | 19.30 Uhr |
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Minoriten Galerien im Priesterseminar Vernissage Im Rahmen des Projektes "Crossing Cultures" (Afro-Asiatisches Institut und Katholische Hochschulgemeinde Graz), In Kooperation mit der Kunsthalle Wien und dem Kunstverein Magazin 4 Bregenz Ausstellungsdauer: 21. Mai - 10. Juli Öffnungszeiten: DI-FR 10-17 Uhr, SA+So 11-16 Uhr |
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Konstruktionen von Weiblichkeit im Orient Teilnehmende Künstlerinnen: Lara Baladi, Mona Hatoum, Diana El Jeiroudi, Gülsün Karamustafa, Amal Kenawy, Shirin Neshat, Nura (anonyme Künstlerin / anonymous artist ), Zineb Sedira.
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Frauen treten an gegen Projektionen, mit denen der Westen wie der Osten sie brandmarkt, und sie müssen ihren Platz finden zwischen den zeitgleichen Polen von Kapitalismus und Kult. In der Videoausstellung kommen Künstlerinnen mit ihren individuellen Erzählungen von Weiblichkeit zu Wort. Sie bewegen sich im Spannungsfeld von Tradition und Fortschritt, Regionalität und Internationalität, Exil und Immigration, religiösen Wertesystemen und säkularer Wertschöpfung. |
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4x4 PHILOSOPHIE PUR |
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Philosophische Performance: Di, 24. Mai | 19.30 Uhr |
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Minoriten Galerien, II. Stock Eintritt: 10.- / 8.- / 6.-
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Kennen Sie NIETZSCHE?
Eine philosophische Performance im permanenten Provisorium mit Alexander
Tschernek |
Nach dem - äußerst erfolgreichen - ersten Zyklus rund um Kierkegaard stellt Alexander Tschernek nun an vier Abenden Friedrich Nietzsche vor. Neueinsteiger und Kenner der Philosophie sind gleichermaßen eingeladen, sich auf die Reise zu begeben in andere Denkwelten. Verstanden. Missverstanden. Missbraucht. Kaum ein anderer Philosoph teilt das Schicksal Nietzsches, für unterschiedlichste Lebens-, Denk- und Gesellschaftsmodelle ausgeweidet worden zu sein. Durch seine Widersprüchlichkeit und Unfassbarkeit hat er selbst den Grundstein dazu gelegt. Und dennoch weisen seine Spuren durchaus den Weg zum unabschließbaren Abenteuer und der Verantwortung des eigenen Denkens. Folgen muss man ihm nicht, aber warum soll man sich nicht durch seine Weckrufe versuchen lassen, umzudenken in dieser Welt, die er beschreibt als "wundersam bunt, schrecklich, bedeutungstief, seelenvoll"...?
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4x4 PHILOSOPHIE PUR |
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Philosophische Performance: Di, 31. Mai | 19.30 Uhr |
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Minoriten Galerien, II. Stock Eintritt: 10.- / 8.- / 6.-
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Kennen Sie NIETZSCHE?
Eine philosophische Performance im permanenten Provisorium mit Alexander
Tschernek |
ALSO SPRACH ZARATHUSTRA (I u. II) es ist mehr Vernunft in deinem Leibe als in deiner besten Weisheit / ich habe gehen gelernt, seitdem lasse ich mich laufen / Vernunft im Wahnsinn / wo der Staat aufhört, beginnt der Mensch / DEN Weg nämlich - den gibt es nicht! / meine wilde Weisheit wurde trächtig auf einsamen Bergen / euer Mutmaßen sei begrenzt in der Denkbarkeit / Gewissensbisse erziehen zum Beißen...
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