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MINORITEN NEUE MUSIK GRAZ

 

 

chorus discantus

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SO, 7. August,

20.00 Uhr

 

Minoritensaal

 

 

Eintritt: EUR 15,-/8,-

Mother of Peace
Zu diesem höchst aktuellen Thema spannt chorus discantus einen weltweiten Bogen mit Beispielen aus betroffenen Ländern. Zu hören werden Kompositionen von Barber, Eben, Kodály, Nysted, Hatfield, Kesselman und vielen anderen sein. Ausgangs- und Endpunkt ist Österreich mit Werken von Herwig Reiter sowie Uraufführungen von Franz Herzog, Gerhard Prinz und Mario Dancsó.

 

 

 


Foto: © chorus discantus


WERKE VON

Rolf Lukowsky

Knud Nysted

Herwig Reiter

Gerhard Prinz

Zoltán Kodály

Mario Dancsó

Christian Salvesen

Samuel Barber

Stephen Hatfield

Lee Kesselman

Franz Herzog

Petr Eben

Nicole Dieker

Atahualpa Yupanqui

Musizieren in feinster Ausprägung und auf höchstem Niveau ist der Anspruch von Österreichs erstem klassischen Damenkammerchor. Spezialisiert auf Originalkompositionen für Oberchor ließ das Ensemble der höchstens 24 Damenstimmen bereits kurze Zeit nach seiner Gründung aufhorchen und er-regte die Aufmerksamkeit von Fachpublikum und Medien. Es folgten Einladungen zu internationalen Chorwettbewerben wie etwa „Franz Schubert 2001" in Wien, wo die Damen auf Anhieb die Silbermedaille holten, und Prag 2003, wo sie erneut ihre große musikalische Qualität unter Beweis stellten:

Neben der allgemein bekannten Literatur aus unterschiedlichen Epochen – von den alten Meistern wie Palestrina, Monteverdi oder Gallus über die großen Romantiker Verdi, Schubert, Brahms und Reger, zu den Komponisten des 20. Jahrhunderts wie Britten, Hindemith, Kodály, Schiske oder Heiller – umfasst das Repertoire vor allem Werke zeitgenössischer Komponisten wie Busto, Kostiainen, Nysted, Prinz, Reiter, Salvesen u.v.a., a cappella oder mit Instrumentalbegleitung.

Seit 2003 widmen sich die Damen verstärkt jungen Komponistinnen und Komponisten, insbesondere auch aus Österreich.

Die Dirigentin Anke Höing aus Eberswalde (Brandenburg) in Deutschland genoss bereits ab dem vierten Lebensjahr eine intensive musikalische Ausbildung, unter anderem am Landesgymnasium für Musik Sachsen-Anhalt in Wernigerode. Darüber hinaus nahm sie Privatunterricht in Chor- und Orchesterdirigieren bei Helko Siede und Christian Fitzner, besuchte Dirigierkurse bei Christian Hammer (D), Robert Sund (S) und Gabor Hollerung (H) und hospitierte außerdem regelmäßig bei Opernproduktionen des philharmonischen Kammerorchesters Wernigerode.

1999 nahm sie das Dirigierstudium an der Musikuniversität Wien bei Leopold Hager und Howard Arman auf; 2002 wechselte sie an die Kunstuniversität Graz zu Martin Sieghart und Johannes Prinz. 2004 wurden ihr die Bakkalaureate „Chordirigieren" und „Orchesterdirigieren" mit Auszeichnung verliehen.

Österreichs ersten klassischen Damenkammerchor chorus discantus leitet sie seit Jänner 2003. Im November des gleichen Jahres gewann sie mit ihm den 13. Internationalen Chorwettbewerb Prag 2003 und wurde überdies mit dem „Sonderpreis der Jury für den besten Dirigenten" ausgezeichnet. Im September 2004 war sie Semifinalistin des 3. Internationalen Dirigentenwettbewerbs in Wien.