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MAI:

Wofgang Buchner: KLEINE VIELFALT

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VERNISSAGE Montag 02. Mai _ 18.00 UHR

Ausstellungsdauer bis 29.05.

 

Wolfgang Buchner ist Zeichner, Maler und Hersteller poetischer Modelle. Die älteste (1972) und neueste Arbeiten (2005) umfassende Ausstellung Kleine

Vielfalt führt unterschiedliche Bildwege vor Augen: Zeichnungen, Modelle und eine Bildrolle – Motive des Meeres und des Alpinen, Salzbezüge. Ferner zeigt Buchner, in anbetracht des Ortes, das Projekt einer Baumbank für den japanischen Schnurbaum am Mariahilferplatz und eine öffentliche sakrale Arbeit (‚Sanduhrportal’, Adriach). Der Bildweg wird unterströmt von drei Arbeiten zur Zivilisationskritik: "Nichtsfabriken", "Vidiot" und "Erschütterung" ("Erdzwiebelclown").

 
     

Wolfgang Buchner ist ein eigenwilliger bildnerischer und wissenschaftlicher Poet. Er bemüht in dieser Ausstellung unterschiedliche Bildwege, Zeichnungen, Modelle und eine Bildrolle. Motive des Meeres und des Alpinen – das Tote Meer, die Salinen von Ston oder Hallstatt deuten unverkennbar auf das Wort: Salz. Seine Untersuchung gilt unentwegt diesen Salzkristallen, den Salzgärten, er entwirft Modelle der „Tag- und der Nachtblüte des Nickenden Leimkrauts. Flügelradsätze. Schneewind und Tauweg. Opalfächer IV.“

Auf der Bildrolle interpretiert er „visuell eine Fuge von Bach“.

Ferner zeigt er in anbetracht des Ortes der Minoriten und des franziskanischen Gedächtnisses ein „Projekt einer Baumbank für den japanischen Schnurbaum am Mariahilferplatz“, der tödlich-unorganisch mit einem Betonreif abgeschlossen und jährlich mindestens zwei Monate im Sommer im Zelt eingesperrt wird. Ferner zeigt er „eine öffentliche sakrale Arbeit“ (‚Sanduhrportal’, Adriach).“

Schließlich wird der Bildweg in der Ausstellung „durchmurt von drei Arbeiten zur Zivilisationskritik: ‚Nichtsfabriken’, ‚Vidiot’ und ‚Erschütterung’ (‚Erdzwiebelclown’)“ (W. Buchner).Die Kleine Vielfalt umfasst älteste (1968) und neueste Arbeiten (2005). 

Bildnachweis: Wolfgang Buchner, "Erdzwiebelclown" (Erschütterung)

 

Wolfgang Buchner,

1946 in Mürzzuschlag geboren; Zeichner, Maler und Hersteller „Poetischer Modelle“

Texte und Arbeiten zur Geometrie („Geopoesien“), zum Eisenbahnwesen („Südzug“, Viaduktskulpturen), zur Volkskunde („Eisenblütenkästen“), zum Opal, zur Kristallographie des Schnees und zur speziellen Biografik, u.a. Alfred Wegener („Grönland“), Jakob Lorber („Naturevangelien“), Karl v. Frisch („Bienen“) und Otto Gross („Unterströmungen“). Ab 1994 Ausstellungen und Aufsätze zum Salinenwesen ( ARS SALINARIA) und Salinenplastiken in Graz, Neue Galerie, 1994 („Die Saline des Felsendoms“), Weimar, Bauhausuniveristät, 2001, „steirischerherbst“ 2002, Wien, Museumsquartier, forum transeuropa, 2003, Triest, Museo Revoltella, 2005.

Mehrere Wandmalereien (u.a. Milchstrassenwand, Graz, Landesarchiv, 1985), 1999 Staatsstipendium Japan. Lebt freiberuflich in Graz.