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NIE STEHT ES NICHT BEVOR. MINORITEN INTERMEDIALER SCHWERPUNKT 05

 

 

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c) Petra Sterry, "Mortus Vivendi", 1994-2004

 

 

 

20.00 Uhr      Vernissage Sonja Ladstätter, Petra Sterry, Irmgard Schaumberger (Minoriten Galerien) 

 

CHRISTINE HUBER

 

 

Christine Huber, vielfach ausgezeichnete Literatin, die große Erfahrung in der Verwirklichung spartenübergreifender Projekte hat - unter anderem hat sie mit Beat Furrer, I-Tsen Lu und Wolfgang Suppan zusammengearbeitet -, haben wir mit einem Schreibauftrag betraut.

Als Textimpuls dient das Bild Sonja Ladstätters „Der Tod des Vaters" (1991), Kreuzungs- und Bezugspunkt innerhalb des Gesamtprojektes wie der Assoziationspunkt "Klage bzw. klagen". Von diesen Impulsen ausgehend, sie umgehend, sich von ihnen entfernend und zu ihnen zurückkehrend wird Christine Huber eine Textfläche generieren, die von Frauke Steiner inszeniert wird.

 

 

   

Christine Huber, geboren 1963, Wien. Lebt in Wien und Mörbisch / Burgenland.

Publikationen: "Annahmeschluß". Gedichte. Wien 1990; "reibung - stadtwarm". Prosa. Wien 1991; "tauziehen" (gem. mit Ilse Kilic). Graz-Wien 1993; "großes mühlenstein/staunen". Gedichte. Klagenfurt-Wien 1995; "verlaufen vermehrt. mehrstimmige gedichte". Linz -Wien 1995; "fährtenstellen". Gedichte. Dülmen 1996; "blindlings. dialog mit kommentar" (Zeichnungen: Natascha Kaßner). Berlin 1998; "ABSOLUT ALLES RELATIV UNSONST" (gem. mit Helmut Schranz). Gedichte. Wien 1998; "Rebecca tableau x". Prosa. Wien 1999; "das doch das bauschen kennt". Wien 2001. In Vorbereitung: "nichts als gegensätze". Texte (Libretti u.ä.) für Neue Musik von Christian Utz ("Lichtung" 1995-1998; "Kreise-Yuan" 1999; gem. mit Yang Lian), Beat Furrer ("Stimmen" 1996; "Begehren" (gem. mit Wolfgang Hofer) 2002+2003, Graz; Ruhr-Triennale), Elisabeth Flunger ("pflegt sprache rhythmus zeitigt" 1997), I-Tsen Lu ("zeilen in schwarz und weiß" 1999 und ff.), Wolfgang Suppan ("EmileLieder" 1999), Alexander Stankovski ("lieder: um kreisen um formen" 2001; "bei liebesirren, oper" 2002; in Arbeit: "to navigate is to construct" 2005).

 

 

 

KAROLINE DECKER

 

Die  körperlichen Erfahrbarkeit von Emotionen zum Thema Tod: diese  tänzerisch sichtbar zu machen  ist der Ausgangspunkt für eine Choreographie, die die in Wien lebende Berlinerin Caroline Decker, ausgebildet in  Dresden und Salzburg, im Rahmen eines  spartenübergreifenden Projekts am Aschermittwoch 2005 zeigen wird. Wie und wo äußern sich die damit verbundenen Ängste, der Widerstand, die Gewissheit, die Resignation  oder aber auch Befreiung im Körper? Sind diese Emotionen  kanalisierbar, können sie  zum Schwingen gebracht, authentisch in Bewegung umgesetzt werden?

     

 

 

Konzept: Birgit Pölzl, Eveline Koberg

Künstlerische Leitung des Projekts: Frauke Steiner