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WIR SIND WER WIR SIND: Aspekte zum Leben der Roma in der zeitgenössischen Kunst |
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MINORITEN-Galerien, Mariahilferplatz 3, 8020 Graz, II. Stock
Eröffnung:
KuratorInnen:
Margarethe Makovec und Anton Lederer
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Eine Ausstellung im Rahmen des uniT Culture 2000 Projekts “Roma and Gadze - An Approach“ |
KünstlerInnen: Matei Bejenaru (RO), Michaela Bruckmüller (A), Pavlina Fichta-Cierna (SK), Cosmin Gradinaru (RO), Iosif Király/Mariana Celac/Marius Marcu-Lapadat (RO), Monika Kovácová (SK), Aydan Murtezaoglu (TR), Teréz Orsós (H), Nihad Nino Pušija (D/BiH), Gyöngyi Ráczné Kalányos (HU), Mario Rizzi (I), Erzen Shkololli (KOS), Mladen Stilinović (HR), Ceija Stojka (A), Chad Evans Wyatt (USA/CZ), Dušan Zahoranský (SK).
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Die Lebensmodelle der Roma sind von jenen der Nicht-Roma - in Romanes: Gadze - deutlich verschieden. Und diese offensichtliche Verschiedenheit hat immer schon Reaktionen ausgelöst, zumindest auf Seiten der Nicht-Roma. Furcht und Faszination sind die beiden entgegengesetzten Begriffe, die die emotionalisierte Wahrnehmung von Roma seitens der Nicht-Roma kennzeichnen. Für die Kunst, die selbst innerhalb der Gesellschaft eine exponierte Position inne hat, ist die Auseinandersetzung mit ebenfalls exponierten Gesellschaftsgruppen seit langem eine Herausforderung und Aufgabe. So ist es nicht weiter verwunderlich, dass sich in der Kunstgeschichte zahlreiche Beispiele für diese Auseinandersetzung finden lassen. In der Ausstellung „Wir sind wer wir sind“ werden zeitgenössische künstlerische Positionen präsentiert, die ein vielfältiges Bild vom Leben der Roma und von deren Wahrnehmung durch Nicht-Roma liefern. Die von den KünstlerInnen der Ausstellung thematisierten kulturellen Erscheinungsformen aus dem Spektrum europäischer Roma sind in ihrer Fülle überraschend und stehen dem öffentlichen Eindruck von dem, was Roma-Sein bedeuten kann entgegen. Fast in allen Ländern wird die öffentliche Meinung zu Roma in wenigen Klischees zusammengefasst. Die Ausstellung ist als ein Beitrag zu einer differenzierteren Betrachtungsweise konzipiert.
Margarethe Makovec |
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