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<< Programm 04/2004 >> |
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MEL GIBSON: THE PASSION Eine Fachdiskussion zum umstrittenen Film |
>> Zusammenfassung der Diskussion (B. Rauchenberger) |
>> RELIGION: Vorträge und Symposien 04 | |||||||
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>> Kontakt |
mit: Astrid Polz-Watzenig (Filmkonsulentin der Diözese Graz-Seckau), Dr. Harald Baloch (Grazer Komitee für christlich-jüdische Zusammenarbeit),UProf. Dr. Peter Scheer (Israelitische Kultusgemeinde Graz), AssProf. Dr. Christian Wessely (Projekt Film und Theologie). Moderation: Dr. Johannes Rauchenberger, Kulturzentrum bei den Minoriten „Es ist, wie es war“. Soll der Papst gesagt haben. Alle Dementi halfen nichts, die Werbefirma Mel Gibsons bediente sich gezielt des pontifikalen Segens. Und nun sagen es die Massen. Am 18. März kommt „Die Passion Christi“ auch in die österreichischen Kinos – spontan vorverlegt aufgrund des Riesenerfolgs in den ersten Tagen in Amerika, wo binnen drei Tagen die Produktionskosten hereingespielt wurden. 25 Millionen Dollar Privatvermögen hat Mel Gibson, konvertierter katholischer Traditionalist, in den Film gesteckt: Nun wird das Werk auch ein Riesenerfolg in kommerzieller Hinsicht. Die Kritiken durchmessen die ganze Skala, von „totalem Bekenntnis“ (TIME) bis „barockem Blutrausch“ (F. Zeffirelli), von „widerwärtigem Todestrip“ (USA Today) bis zum „schärfsten antisemitischen Film seit den Propagandafilmen der Deutschen im 2. Weltkrieg“ (New York Daily News“). Fragen sind zu diskutieren: Wärmt der Film alte Vorwürfe auf – die Juden als Gottesmörder? Verfälscht er die Evangelientexte? (Der Text bezieht sich auf die Visionen der Anna Katharina Emmerich, aufgeschrieben von Clemens Brentano.) Fokussiert er die Geschichte Jesu, nur lateinisch und aramäisch, allein auf eine Blutgeschichte – „wie eine katholische Messe“ (Mel Gibson)? Dient der Film zur Neuevangelisierung evangelikaler Kreise? Ist der Film (bloß) eine zeitgenössische Variante der Oberammergauer Passionsspiele? Oder einfach religiös aufgeladener Schmalz, künstlerisch wertlos?
Eine Woche nach Kinostart findet zu diesem Film bei den Minoriten eine Fachdiskussion statt. |
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Dienstag, 23. März Kleiner Minoritensaal, 19.30 Uhr |
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Regiebeitrag: 2 Euro Kooperations-partner: ForGWK und Grazer Komitee für christlich-jüdische Zusammenarbeit |
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