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| LITERATUR Graz | ||||||||
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LITERARISCHE MINIATUREN |
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Lesungen Felicitas Ferder und Christoph Strolz |
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Literarische Miniaturen sind Kurztexte, die Eindrücke und Einfälle literarisch prägnant zu fassen versuchen. Die Spannbreite reicht von aphoristischen Schärfungen über haikuartige Aussprüche zu beschreibenden Ausfal- tungen. Ob literarische Miniaturen eine eigene Gattung sind, sei dahingestellt. Tatsache ist, dass sie sich in der zeitgenössischen Literatur großer Beliebtheit erfreuen. Felicitas Ferder und Christoph Strolz werden Kurz- und Kürzesttexte, die weit auseinander liegende Realisierungsformen der literarischen Miniatur darstellen, präsentieren.
Felicitas Ferder geboren 1983 in Graz. Derzeit Studium der Germanistik und Philosophie an der Karl Franzens Universität. 1998: 2. Platz beim Jugendliteraturwettbewerb der Arbeiterkammer Steiermark mit dem Text „Stationen einer Karriere". „Stationen einer Karriere" wurde dann 2001 in der Literaturzeitschrift „Lichtungen" veröffentlicht. Im Oktober 2003 wurde der Text „Labyrinth" vom ORF ausgestrahlt. Lesung im Rahmen des steirischen herbst beim Projekt „Sonnenaufgang im Tetrapack".
Den Blick abgewandt
Ausgangspunkt meiner Kurztexte sind Eindrücke,
Stimmungen, Erinnerungen, auch Beobachtungen, die zuerst völlig
ungefiltert notiert und abgelegt werden. Immer wieder durchforste ich mein
La-ger auf der Suche nach Brauchbarem, nach Notizen, die mich ansprechen.
Manches wird aufgenommen und ver-arbeitet, manches bleibt weiter liegen.
Und auch die so entstandenen Texte sind nicht „fertig", ich ändere sie
immer wieder, lasse sie eine zeitlang unberührt, beginne wieder an ihnen
zu feilen. Felicitas Ferder
Christoph Strolz geboren 1960 in Freiburg i. Br.; Studium der Germanistik und Theologie. Berufstätigkeit im Verlagswesen, Buchhandel und Kultur-journalismus. Bis vor kurzem Mitglied der Verlagsleitung der EDITION DOPPELPUNKT, Wien. Jetzt selbstständig als Lektor, Korrek-tor und Texter.
AlltagsBrüche. Ein Logbuch
Meine Aufzeichnungen kommen dadurch zustande, dass
ich mit einer Art Sprachkamera durch den Alltag gehe und die
Alltagssprache wie durch eine Lupe wahrnehme. Daraus entstehen
Gedankenstrukturen/ konfigurationen, die ich so schnell wie möglich in ein
Notizbuch schreibe; einige Tage später erfolgt die Nachbearbeitung:
Unnötiges wird gestrichen, die Aussage soll so prägnant und kurz wie
möglich werden. Damit entstehen aphoristische, bisweilen haikuartige
Kurztexte, die zum Nachdenken oder Mitfühlen zwingen und ernst oder
komisch sind.
Die Schauplätze sind einerseits Orte, andererseits
wird ein genauer Blick auf unsere Alltagssprache geworfen und auf das, was
die Medien sagen; unsere Weltinnenräume werden ausgeleuchtet.
Christoph Strolz |
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Freitag, 26.März04 20.00 Uhr Kleiner Minoritensaal Eintritt: 6,50/3,50 |
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Ressortleitung: Dr. Birgit Pölzl 711133-26, 0699/10073616 |
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