|
01. 04. - 15.05.2004 -
Vernissage 19.30
Minoritengalerien
2. Stock
MO–FR 10.00-18.00 Uhr
SA 10.00 – 16.00 Uhr
|
Anna
und Bernhard BLUME
"Der Gedanke des
Todes ist unannehmbar"
Aus der Serie: Das Prinzip Grausamkeit
|
AUSSTELLUNG
|
|
 |
Die
Bilder der Blumes, radikale Metaphysikkritiker, sind der Serie „Prinzip
Grausamkeit“ entnommen; kombiniert mit philosophischen Sentenzen von C.
Rosset, die ebenso radikal wie schneidend sind. Die Bilder sind knallbunt,
ins Irreale und Groteske (durch digitale Bildbearbeitung) gebrochene
Portraitbilder des Künstlerpaars, verschmolzen mit einem Sammelsurium von
Plastikobjekten aus der Welt der Gartenbaucenter, Heimwerkermärkte und
Haushaltsabteilungen.
Sie
orientieren sich an „Passionsbildern“, aber verweigern jede Antwort der
dort gestellten Fragen: sie sind durch und durch ironisch. Und deshalb
ernst. >> |
|
05. 04. 2004
06. 04.
07. 04.
Minoriten Galerien
2. Stock
jeweils 19 Uhr
|
Frühlingsvorlesung
"Kleine
Geschichte der Vergangenheit": UProf. Dr. Rudolf Burger |
|
Zeitanalyse |
Moderation: Michael Fleischhacker / Dr. Johannes Rauchenberger |
 |
Das, was gewesen ist, ist nicht, und
es existiert als Imago nur dadurch, dass man es jetzt erzählt.
(Rudolf
Burger) >> |
|
13. 04. 2004
Minoritensaal
20 Uhr
|
ZAHRA'S DREAMS
>>
Literarische Sprach- und
Sprechkunst + Improvisationsmusik |
|
LITERATUR |
|
|
|
Literarisches Material sind Poeme
von Johanna Lier, die durch ihre Stimme gestaltend in die Klangwelten des
Sextetts eingebracht werden. Text und Lesestimme werden als Musik, als
Musikinstrument verstanden. |
|
21.04.2004
20.00
Uhr
Großer
Minoritensaal |
FRAKTUM
Portraitkonzert
Orestis Toufektsis
|
|
MUSIK |
"Am Ende bleibt nur die
strukturierte ZEIT und, wenn wir am richtigen Ort sind, dann klingt sie
auch..." >> |
 |
Programm:
Neues Werk
für Akkordeon
solo (UA)
Fraktum/micro 2
für Solovioline, Zuspielband und Live-Video-Processing (UA der Version mit
Live-Video-Processing)
Μ(3)ι(5)κ(7)ρ(11)ο
für Viola solo
Neues Werk
für Flöte,
Bassklarinette, Klavier und Live-Video-Processing (UA)
(Kompositionsauftrag
des Kulturzentrums bei den Minoriten und des Ensembles "Art Resonanz" |
|
21. 04. 2004- 30. 06. 2004, jeweils mittwochs
19 Uhr
Minoriten Galerien
2. Stock
|
Puzzle LEBEN_Neue Chancen und
Risken
Vorträge und Diskussionen im
Sommersemester bei den Minoriten >>
In
Kooperation mit der KF-Uni, der TU und der MED-Uni Graz
Medienpartner Kleine Zeitung |
|
[Open] university |
Konzept: UProf. Dr. Elisabeth List/UProf.
Dr. Gottfried Dohr/UProf. Dr. Jörg Schaur/UProf. Dr. Otto König/Dr. Johannes
Rauchenberger; Koordination und Organisation: Mag. Elisabeth Wimmer |
 |
Die Idee der open university
ist, auf dem pulsierenden Marktplatz der Öffentlichkeit, die alte
universitas-Idee von der Verantwortung der Wissenschaft für die
umtreibenden großen Menschheitsfragen einzufordern. War es im Vorjahr das
Menschenbild in den Wissenschaften, geht es im Sommersemester 2004 um das
komplexe Phänomen LEBEN. „Lasst uns ein gutes Leben führen“, die
Aufforderung mit antikem Geschmack, ist in realitas für die bevorzugte
Masse beinahe eingelöst. Selbst wenn und gerade weil es auf Kosten anderer
ging. Das Paradoxon bleibt dabei die trotz allem gestellte Frage: War’s
das? Wie selbstverständlich ist das Leben in einer solchen Gesellschaft,
gibt es noch eine Aufgabe, die sich vorgegeben zeigt, gibt es nicht nur
Risken, sondern auch neue Chancen? Das Besondere dieses
Veranstaltungsformat ist es, dass gesellschaftliche Verantwortungsträger
ihre Rollen als Fest- und/oder Grußwortredner ablegen und in die Rolle
der Moderation schlüpfen. VertreterInnen des öffentlichen Marktplatzes
werden zum theoretischen Diskurs geladen, und klagen die Verantwortung der
Theoretiker für die Öffentlichkeit ein. |
|
21. 04. 2004
MINORITEN Galerien,
2. Stock
19 Uhr
|
Puzzle LEBEN_Neue Chancen und
Risken >>
LEBEN DENKEN - Vorträge und Gespräch: |
|
[Open] university |
UProf. Dr. Elisabeth List
(Institut für Philosophie, KF-Uni Graz):
WAS IST LEBEN?
aoUprof.i.R.DI Dr. Helmut Hönig (Institut für
Organische Chemie, TU):
Überlegungen zu den
molekularen Grundlagen von Leben und Sterben
Moderation: Rektor UProf. Dr. Gerhard
Walter (Rektor der Med-Uni Graz) |
 |
VORTRAG LIST:
Die neuesten Entwicklungen in
Medizin und Biologie haben der Frage neue Aktualität gegeben. Was ist es,
was uns die Biowissenschaften über das Leben sagen? Lässt sich die Sicht
der Biowissenschaften und der sich auf sie stützenden Biotechnologie auf
Fragen des Lebens, wie sie sich alltäglich existenziell stellen, beziehen?
Wird ihnen der distanzierende Blick und der objektivierende Gestus der
Life Sciences gerecht?
VORTRAG HÖNIG:
Es soll ein Bogen gespannt werden von den
derzeitigen Versuchen, Leben auf molekularer Ebene zu definieren, von der
Genesis und der Erbsünden-Geschichte zum evolutionsbiologisch relativ
späten Einbau von "Sterbe-Genen", von der Unsterblichkeit von gewissen
Krebszellen bis zur Apoptose und den heutigen Bestrebungen und "Erfolgen",
Leben und Unsterblichkeit zu erreichen. |
|
23. 04. 2004
Minoritensaal
19.30 Uhr
|
GRENZENLOS ISOP-Weltnacht
2004 |
|
LITERATUR
+MUSIK |
|
|
|
Ein Signal
gegen Diskriminierung, Ausgrenzung und Rassismus zu setzen, ist das
Anliegen der ISOP-Weltnacht, die 2004 zum 7. Mal stattfinden wird, nicht
zufälligerweise unmittelbar vor der Erweiterung der EU und dem
Inkrafttreten des neuen Asylgesetzes.
Die ISOP-
Weltnacht ist eine Benefizveranstaltung, deren Einnahmen dem
Integrationsmodell, einem Beschäftigungsprojekt von ISOP zur Unterstützung
von Flüchtlingen und MigrantInnen, zugute kommen. |
|
24. 04. -
14.30 UHR
Minoriten Galerien
2. Stock
Galerienfrühstück
|
aktuelle kunst in graz
Anna
und
Bernhard BLUME
"Der Gedanke des
Todes ist unannehmbar"
Aus der Serie: Das Prinzip Grausamkeit
|
AUSSTELLUNG
|
|
 |
|
|
26.
04. 2004
19.30
Uhr
Großer Minoritensaal
|
Wohin steuert Österreich?
Kritische Analysen und unorthodoxe Konzepte:
"Der Beitrag Österreichs zur
europäischen IdentitäT
|
|
Zeitanalyse |
Podiums- und Publikumsdiskussion
In Kooperation mit der
Akademie Graz und der
Urania |
|
 |
UProf. Dr. Rudolf Brettschneider (Wien):
Orientierungsmuster beweglicher Wählerschaften. Traditionelle und neue
Wahlmotive für Parteien
UD Dr. Sonja Puntscher-Rieckmann (Wien):
Europäisierung nationaler Parteien? Über die Notwendigkeit europäischer Parteien
und die Probleme ihres institutionellen Wandels
UProf. Dr. Walter Wippersberg (Wien):
Nach
der Ent-Ideologisierung: Wofür die österreichischen Parteien stehen
Moderation: Dr. Peter Huemer |
|
28. 04. 2004
MINORITEN Galerien,
2. Stock
19 Uhr
|
Puzzle LEBEN_Neue Chancen und
Risken >>
Lebensbeginn : Lebensende
Vorträge und Gespräch: |
|
[Open] university |
UProf. Dr. Gottfried Dohr (Institut für Zellbiologie, Histologie und
Embryologie, Med-Uni Graz):
„... jedem Anfang wohnt ein Zauber inne ...“ (H.Hesse)
UProf. Dr. Hellmut Samonigg (Medizinische
Universitätsklinik Graz):
Palliative care ‑ lebenswertes
Leben bis zuletzt?
Moderation: Obmann Josef Pesserl, GKK Stmk. |
 |
VORTRAG DOHR:
Biotechnologische Entwicklungen im Bereich
der Fortpflanzungsmedizin wie z.B. das Klonen oder die Gentechnologie
vermitteln den Eindruck, dass der Lebensbeginn und die frühe Entwicklung
des Menschen durch neue Methoden und Techniken gestaltbar/beeinflussbar
sind. Wir sind davon noch weit entfernt, können aber die faszinierenden
Prozesse der Entwicklung menschlichen Lebens immer besser verstehen.
VORTRAG
SAMONIGG: Moderne Medizinsysteme
orientieren sich primär an Heilungsquoten, High-Tech-Betreuung,
Patientendurchsatz und Kosteneffizienz. Die primär individuellen
Bedürfnissen und Nöten gerecht werdende umfassende empathische Betreuung
von Menschen mit unheilbaren, weit fortgeschrittenen Erkrankungen im Sinne
von "palliative care" erfordert die Etablierung spezieller Einrichtungen,
um auch für diese Menschen in einem modernen Medizinsystem ein
lebenswertes Leben zu ermöglichen. |
|
30.04.2004
19.00
Uhr
Großer
Minoritensaal |
TEXTE /
MUSIQUE / JEU / SPIEL / MUSIK / TEXT
TEXT /
MUSIK / SPIEL / JEU / MUSIQUE / TEXTE |
|
LITERATUR+
MUSIK |
Spiel & Regel in Literatur und Musik
Potentielle Literatur // Algorithmische Kompositionen |
| |
Kein Spiel funktioniert
ohne Regel. Ein bekanntes Axiom. Dass es Formen von Literatur und Formen
von Musik gibt, die mit Regeln arbeiten bzw. Regeln entwickeln, um - auch
- Spiel zu sein, ist weniger bekannt. Weniger bekannt ist auch, dass diese
Regel geleiteten Spiele spannende und witzige Formen entwickeln, wenn sie
von Könnern entfaltet und verwirklicht werden. Solche Könner von Jacques
Roubaud bis Gerhard Rühm haben wir eingeladen, ein literarisches Feuerwerk
zu zünden. Potentielle Literatur wird Mitglieder der Gruppe OuLiPo
mit ihrem Übersetzer/Performer Jürgen Ritte und drei österreichische
AutorInnen vorstellen. Ein leichthändiges Spiel: Ludische Literatur aus
Frankreich und Österreich.
Weiters werden junge
KomponistInnen der Kunstuniversität Graz Musikstücke, die sie ebenfalls
nach – algorithmischen – Regeln komponiert haben, in Form von
Konzertinseln zu Gehör bringen.
Programm:
19.00 Uhr: Einführung - Astrid Poier-Bernhard
Übersetzung - Jürgen Ritte
19.15: Gerhard Rühm
19.45: Konzertinsel
20.15: OuLiPo_ Marcel Bénabou_Jacques Roubaud_Hervé Le Tellier
21.15:
Buffet
21.45: Margret Kreidl _ Gerhard Jaschke
22.15: Konzertinsel
22.45: OuLiPo_ Marcel Bénabou_Jacques Roubaud_Hervé Le Tellier |
|
|
|