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<< Programm 04/2004 >> |
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Portraitkonzert Orestis Toufektsis |
>> Interview von Florian Gessler mit Orestis Toufektsis | ||||||||
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>> Kontakt |
Orestis Toufektsis geboren 1966 in Taschkent. 1977-1985 Klavierunterricht in Alexandroupoli (Griechenland), 1986-1993 Studium am Konservatorium Thessaloniki (Klavier, Harmonie, Instrumentation, Kontrapunkt) und gleichzeitig an der TU Thessaloniki, 1993-1999 Kompositionsstudium an der KUG bei Gerd Kühr. 1995 Kompositionspreis der Stadt Klagenfurt, 1996 3. Preis des Kompositionswettbewerbes der ÖH der KUG, 1996 1. und 2. Preis des Kompositionswettbewerbes der ÖH der KUG. Unterrichtet seit Oktober 1999 Tonsatz und Musiktheorie an der KUG „Ich musste mich sputen, die Zeit drängte. Hier das Meter, das Kilo und die anderen Urmaße, falsche Garantien der Garantie. Ich hatte es von Agliè erfahren: das Geheimnis der Pyramiden enthüllt sich nur, wenn man es nicht in Metern, sondern in alten Ellen berechnet. Hier die Rechenmaschinen, trügerischer Triumph des Quantitativen, in Wahrheit Verheißung der verborgenen Quantitäten der Zahlen, Rückkehr zu den Ursprüngen des Notarikon der Rabbiner auf der Flucht durch die Länder Europas. Astronomie, Automaten, Uhren – wehe, wenn ich mich bei diesen neuen Offenbarungen aufhielt! Ich war dabei, ins Zentrum einer Geheimbotschaft einzudringen, die sich mir in Gestalt eines rationalistischen Theatrums darbot – rasch weiter, dies hier konnte ich später erkunden, zwischen der Schließung und Mitternacht, diese Objekte, die im schrägen Licht des Abends ihr wahres Gesicht annahmen: Figuren, nicht Instrumente.“ Umberto Eco: das Foucaultsche Pendel. „Dies mehr oder minder war die Geschichte, die ich an jenem Abend erzählte, alle naselang unterbrochen von meinen Zuhörern. So fragte mich Belbo an einem bestimmten Punkt: „also das ... sind Sie sicher, dass Sie das nicht bei Orwell gelesen haben oder bei Koestler?“ Und an einem anderen: „also das ist ja genau wie bei ... na, wie heißt doch gleich der mit der Kulturrevolution? ...“ Diotallevi kommentierte dann jedes Mal sentenziös: „Historia magistra vitae“, worauf Belbo zu ihm sagte: „he, he, ein Kabbalist glaubt nicht an die Geschichte“, und er, unerschütterlich: „Eben, alles wiederholt sich im Kreise, die Geschichte ist Lehrmeisterin des Lebens, weil sie lehrt, dass sie nicht existiert. Jedoch die Permutationen zählen.“ Umberto Eco: das Foucaultsche Pendel "... sogar wenn jemand sagt ich möchte jetzt nicht übertreiben ist das eine Übertreibung!" Thomas Bernhard
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Programm: Neues Werk für Akkordeon solo (UA) Fraktum/micro 2 für Solovioline, Zuspielband und Live-Video-Processing (UA der Version mit Live-Video-Processing) M(3)I(5)K(7)R(11)O für Viola solo Neues Werk für Flöte, Bassklarinette, Klavier und Live-Video-Processing (UA) (Kompositionsauftrag des Kulturzentrums bei den Minoriten und des Ensembles „artresonanz“)
Interpreten:
Akkordeon : Krassimir Sterev Violine : Theo Patsalidis Live-Video-Processing : Wolfgang Musil Viola : Dimitrios Polisoidis Flöte : Sylvie Lacroix, artresonanz-Trio Bassklarinette : Petra Stump, artresonanz-Trio Klavier : Isabel Perez-Requeijo, artresonanz-Trio
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Mittwoch, 21. April 2004 Minoritensaal, 20.00 Uhr |
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