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    PROGRAMM  JÄNNER 04

 

>> VERSTÖRUNG II: Daniel Zaman

>> KLAVIERAUTOMAT

>>"GRENZBEGEGNUNGEN

AISSA DEEBI

>> SCHARMÜTZEL

LUDISCHE LITERATUR

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HIGHLIGHTS

     

>> Kontakt

 

13.01.2004

19.30 Uhr

Großer Minoritensaal

Im Brennpunkt:  Landeshauptmann Waltraud Klasnic

"Steirische Kulturpolitik 2004"

Zeitanalyse

Vortrag/Diskussion

In Kooperation mit der Akademie Graz und der Urania

 

Was die ESTAG-Krise im November verhindert hatte, wird nun am 13. Jänner nachgeholt. Frau Landeshauptmann Waltraud Klasnic stellt sich, als Kulturreferentin, erstmals der breiten Öffentlichkeit. Was macht sie anders? Das OPEN HOUSE, wo in regelmäßigen Abständen Kulturschaffende und -veranstalter zu Gesprächen in die Burg kommen, beispielsweise. Doch die Frau Landeshauptmann ist natürlich auch anderswo viel gefragt: Erste Erfahrungen zeigen bereits: Wohin soll man sich dann wenden? Wer ist der Beraterstab? Was ist der Kulturbeirat? Wer trifft die kleinen Entscheidungen zu ebener Erde?

14.01.2004

Vernissage

19.30 Uhr

Minoriten Galerien 2.Stock, bis 20.2.

VERSTÖRUNG I.

Daniel Zaman

Bildende Kunst

Asymptotische Einübungen

Wie lange braucht man, um eine 10 cm lange Linie zu zeichnen?9 Minuten und 35 Sekunden. 9 Minuten 53. 9 Minuten 13. Besser gesagt: Wie lange braucht man, wenn man zehn Minuten brauchen soll, um eine 10 cm lange Linie zu zeichnen? Da braucht man bereits sehr viel Vorstellung davon, was und wie viel 10 Minuten sind... >>

14.01.2004

20.00 Uhr

Kleiner Minoritensaal

"Monikas Chaosprotokoll/Im Dampfkochtopf von Oskars Moral"

Ilse Kilic

 

Lesung in der Reihe Ludische Literatur

Literatur

 

 

lse Kilic nimmt Regel und Spiel beim Wort; sie arbeitet gegen eine ganze Reihe von produktiven Zwängen, ohne sich auf die Contrainte, die literarische Einschränkung zu beschränken.

 

In Kooperation mit der Universität Graz

17.01.2004

20.00 Uhr

Großer Minoritensaal

"KLAVIERAUTOMAT"

Ein Klavierabend ohne PianistIn oder der zweite Versuch der Weltpremiere des "Autoklavierspielers"

MUSIK

Konzert

Das von Winfried Ritsch konstruierte „Autoklavier“ ist ein Spielmechanismus, der auf jeden herkömmlichen Flügel montiert werden kann. Damit steht es in einer über 150jährigen Tradition von „selbstspielenden“ Klavieren:  Man denke nur an die Player-Pianos in den Western Saloons aber auch in begüterten europäischen Bürgerhäusern, oder an die berühmten Welte-Mignon-Apparaturen, mit denen seinerzeit schon das Spiel von Gustav Mahler, Maurice Ravel, Richard Strauss, Claude Debussy u.v.a. konserviert wurde. Diese mechanischen Apparaturen wurden mit Hilfe von gestanzten Rollen gesteuert, und die Tasten des jeweiligen Instruments durch Luftdruck ausgelöst. Mit W. Ritschs neuer Maschine werden alle Vorgängermodelle (einschließlich des Bösendorfer „Computerflügels“) übertroffen: wesentlich vielstimmiger kann hier - bei gleichzeitiger Unabhängigkeit der einzelnen Stimmen in Rhythmus und präziser Dynamik! - das Instrument zum klingen gebracht werden.
Damit haben Komponistinnen und Komponisten die Möglichkeit, für mensch
liche Wesen „Unspielbares“ zu realisieren, seien es exakteste Zeitstrukturen, enorme Geschwindigkeiten, unterschiedlichste Tempi zur gleichen Zeit oder einfach unglaublich viele Noten...
Dieses mal also nicht nur musikalische Uraufführungen, sondern auch die
„Weltpremiere“ eines neuen Geräts bei den Minoriten.

 

In Kooperation mit Jeunesse Wien

19.01.2004

18.00 Uhr Vernissage, Stiegenaufgang

19.30 Uhr Konzert

Großer Minoritensaal

"Grenz-Begegnungen"
Aissa Deebi, Yuval Shaul

AUSSTELLUNG, KONZERT

Vernissage mit einem Konzert von israelischen und palästinensischen Künstlern >>

 

Ausstellung geöffnet während der Abendveranstaltungen im Minoritensaal u.n.V. unter der Telefonnummer: (0316) 711133-25,

bis 09.02.

 

Die israelischen-palästinensischen Künstler Aissa Deebi und Yuval Shaul, mittlerweile in New York lebend, setzen sich künstlerisch mit dem tragischen Konflikt zwischen Israel und Palästina auseinander. Die Zerstörung der Waffe durch Ornamentik und die Zerstörung von Familie durch die Waffe stellen das Grundthema der Ausstellung, die seit 2001 unter anderem in London, New York und Tel Aviv zu sehen war.

In ihrer Serie „DEAD FAMILY" legen sie jüdische und palästinensische „Identitäten" übereinander und dokumentieren eine erschütternde Auslöschung. >>

Anschließend (19.30 Uhr) findet ein Konzert mit Marwan Abado, Franz Hautzinger, Peter Rosmanith und Revital Herzog statt.

 

In Kooperation mit Israel-Palestine Project Vienna (IPP), dem Friedensbüro Graz und dem Afro-Asiatischen Institut

21.01.2004

20.00 Uhr

Kleiner Minoritensaal

"Scharmützel"

Klaus Ferentschik

 

Lesung in der Reihe Ludische Literatur

LITERATUR

 

 

Klaus Ferentschik lässt sich auf jeweils eines der drei deutschen Wortgeschlechter ein und beobachtet dabei, welche Welten aus ihnen entstehen: eine Geisterbahnfahrt der Phantasie.

In Kooperation mit der Universität Graz

27.01.2004

19.30 Uhr

Kleiner Minoritensaal

 

"MINORITENBEFRAGUNGEN" >>

 UProf. Rainer Bucher über die Provokation der Krise in der Kirche

RELIGION

Buchpräsentation/Vortrag/Diskussion

Wenn Krise die Erfahrung meint, dass es so wie bisher nicht mehr weitergehen kann, man aber auch nicht so ganz genau weiß, wie es weitergehen könnte, dann ist die Kirche ohne Zweifel in einer Krise.

Das neue Buch des Grazer Pastoraltheologen Rainer Bucher „Die Provokation der Krise. Zwölf Fragen und Antworten zur Lage der Kirche, Würzburg: Echter 2003" handelt vom Bedauern des Abschieds, aber auch vom etwas ungewissen Charme des Neuen.

Bei einem Frage- Antwort-Spiel soll dieses Buch an diesem Abend vorgestellt werden. >>

29.01.2004

20.00 Uhr

Grosser Minoritensaal

"Die CHINAMASCHINE"

Carlos A. Aguilera

LITERATUR

Lesung/Buchpräsentation

 

 

31.01.2004

19.30 Uhr

Kleiner Minoritensaal

Weisheit der Religionen:

Monika Eisenbeutel

"Buddha erzählt. Literatur als Tor zur religiösen Erfahrung"

RELIGION

Erzählung/Vortrag