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 ZEITANALYSE - HERBST 2003

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17.09.2003

18.00-22 Uhr

Großer Minoritensaal

"ERINNERUNGEN AN EINE KULTURHAUPTSTADT"
Die Grazer Szene 1958 - 1995: I Forum Stadtpark; II. Der steirische Herbst (Rahmenveranstaltung zu "Meisterwerke der steirischen Moderne)  >>

Bildende Kunst Mit Emil Breisach, Alfred Kolleritsch, Peter Vujica, Günter Waldorf u.a.
Moderation: Heinz Hartwig. In Kooperation mit: Akademie Graz
 

Wolfgang Arnold, Emil Breisach, Alois Hergouth und Günter Waldorf gelten als Begründer der Kulturvereinigung FORUM STADTPARK. Wie ist es wirklich entstanden? Historische Lücken in diversen Publikationen und Dokumentationen rund um diese Grazer Kultureinrichtung sollen dabei aufgezeigt werden. Thema Nummer 2 widmet sich den Gründungsfakten und den „Ist Erscheinungen“ des steirischen herbstes.

Was hat sich seit der Gründung des Festivals steirischer herbst getan? Was ist aus dem steirischen herbst geworden? Und wie viel Avantgarde ist heute noch zu finden?

06.10.2003

20.00 Uhr

Kleiner Minoritensaal

"WOLLEN TÄTEN´S SCHON DÜRFEN"
Buchpräsentation Lesung Diskussion * Jaqueline Godany Hans Peter Martin Peter Pilz Peter Huemer

Zeitanalyse Hans-Peter Martin (Hg.) Wollen täten’s schon dürfen. Wie Politik in Österreich gemacht wird * Buchpräsentation Lesung Diskussion mit Jaqueline Godany, Hans Peter Martin, Peter Pilz und Peter Huemer
 

Nichts ist spannender als Politik“, HANS-PETER MARTIN, der erfolgreichreichste Sachbuchautor Österreichs („Die Globalisierungsfalle“, „Bittere Pillen“), versammelt gemäß dieser These prominente Autorinnen und Autoren, die für junge Leser und neugierige Erwachsene engagiert die österreichische Politik durchleuchten.
WILLI RESETARITS verfolgt die Obrigkeiten, PETER PILZ die Korruption. PETER HUEMER spürt der Sozialpartnerschaft nach, FERDINAND LACINA dem Ungetüm Staatshaushalt. MICHAEL KÖHLMEIER schreibt über Schokolade und Neutralität, PETER TURRINI über die Erfindung des Österreichers. REINHOLD MESSNER wettert alpin gegen Partei und Zeitung, FRANZ FISCHLER wittert den Erfolg der Österreicher in Brüssel, SUSANNE SCHOLL fordert laut „Mehr Apfelstrudel nach Moskau“, DODO ROSCIC mailt zum großen Wahlkampf: „Hauptsache fesch“.
Weitere Beiträge von DIETMAR ECKER, JACQUELINE GODANY, BARBARA HEITGER, CHRISTIAN KÖCK, KARL KRAMMER, MARIANNE MATHIS, TESSA PRAGER, GERALD RAINER, HANS-HENNING SCHARSACH, SIMONE WASSERER, TANJA WASSERER.

23.10.2003

19.30 Uhr

Kleiner Minoritensaal

"ZWEI FRAGEN. UNGESCHMINKTE ANTWORTEN" >>

Zeitanalyse Eine Diskussion zur Zukunft der Kirche. In Kooperation mit der Katholischen Hochschulgemeinde und der Zeitschrift Quart
 

Im Jahre 1961, ein Jahr vor Konzilsbeginn, startete die Zeitschrift "Wort und Wahrheit" eine Rundfrage unter Katholiken des deutschen Sprachraums über den Zustand der Kirche. Einer der Mitbegründer und Herausgeber dieser legendären Zeitschrift, die in der heutigen Kirchen- und Medienlandschaft kaum denkbar wäre, war Otto Mauer, ein Pionier des kirchlichen Dialogs mit Künstlern und Intellektuellen, dessen Tod heuer 30 Jahre zurückliegt. Damals lauteten die Fragen:
"Was sind Ihrer Meinung nach die vordringlichsten Fragen, die sich aus der Situation der Kirche in der Welt von heute stellen?" und "Welche konkrete Maßnahmen würden Sie zur Lösung dieser Fragen besonders befürworten?".
Die Frage nach dem gegenwärtigen status ecclesiae hat sich nach der Idee von Peter Pawlowsky die Zeitschrift QUART gestellt. Als Nachfolgezeitschrift eines weiteren Blattes, welches Otto Mauer in den 50-er Jahren gegründet hat, sah sie sich verpflichtet, dessen visionäre Kraft aufzunehmen. Über 100 qualifizierte und schonungslose Antworten aus dem deutschsprachigen Raum sind eingegangen. Fünf Statements davon werden im Rahmen einer Diskussionsveranstaltung im Kulturzentrum bei den Minoriten zu Wort kommen. Sie versprechen in einer durchaus labilen religiösen Situation Ausblicke auf den Weg der Kirche in die Zukunft. Und erlauben die gefällige Weiterverwendung.

03.11.2003

19.30 Uhr

Kleiner Minoritensaal

Im Brennpunkt: "Grazer Kulturpolitik 2004"
Stadtrat Dr. Christian Buchmann   >>

Zeitanalyse Statement und Diskussion
 

Die Kulturreferenten von Stadt und Land, Stadtrat Christian Buchmann und Landeshauptmann Waltraud Klasnic, stellen sich in der „Brennpunkt“-Reihe bei den Minoriten am 3. und 10. November der Öffentlichkeit: Beide so gut wie „neu“, bei sich neigendem Kulturhauptstadtjahr. TEMPUS FUGIT. Ihr Aufgabengebiet: Kultur als Gemeingut zu ermöglichen, die nicht hinter Europas Kulturhauptstadt 2003 zurückfällt. Alles gute Gründe, fünf Fragen an die Verantwortlichen zu stellen.

In Kooperation mit Akademie Graz und URANIA

10.11.2003

20.00 Uhr

Großer Minoritensaal

Im Brennpunkt: "Steirische Kulturpolitik 2004"
Landeshauptmann Waltraud Klasnic     >>

Zeitanalyse Vortrag und Diskussion
 

Die Kulturreferenten von Stadt und Land, Stadtrat Christian Buchmann und Landeshauptmann Waltraud Klasnic, stellen sich in der „Brennpunkt“-Reihe bei den Minoriten am 3. und 10. November der Öffentlichkeit: Beide so gut wie „neu“, bei sich neigendem Kulturhauptstadtjahr. TEMPUS FUGIT. Ihr Aufgabengebiet: Kultur als Gemeingut zu ermöglichen, die nicht hinter Europas Kulturhauptstadt 2003 zurückfällt. Alles gute Gründe, fünf Fragen an die Verantwortlichen zu stellen.

11.11.2003

20.00 Uhr

Minoritensaal

Im Brennpunkt: Matthias Horx
"Zukunft, revisted oder
Die re-solidarisierte Gesellschaft"

Zeitanalyse

Moderation: Univ. Prof. Mag. Dr. Ursula Schneider

 

Der Zukunftsforscher Matthias Horx prognostiziert eine zukünftige Individual-Kultur, die, folgt man seinen Thesen, eine solidarische Gesellschaft sein kann: Nur müssen in ihr die Kontrakte zwischen den Individuen einerseits, die "Deals" zwischen Staat, Unternehmen und den Ich-gewordenen Einzelnen auf neue Weise gestaltet werden.

Matthias Horx, Trend- und Zukunftsforscher wurde 1955 in Düsseldorf geboren. Er studierte in den 70er Jahren Soziologie und schlug in den achtziger Jahren eine journalistische Laufbahn ein. Bei MERIAN, TEMPO und ZEIT arbeitete er als Autor und Redakteur. Nach dem Aufbau des Hamburger „Trendbüros” gründete er 1996 „das ZUKUNFTSINSTITUT”, ein Unternehmen, das Analyse und Darstellung fundamentaler Zukunfts-Entwicklungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Alltagskultur auf seine Fahnen geschrieben hat. Horx lebt derzeit mit seiner Familie in Wien, wo sein Institut, dessen Hauptsitz bei Frankfurt am Main beheimatet ist, eine Zweigstelle unterhält.

 

01.12.2003

19.30 Uhr

Minoritensaal

Im Brennpunkt: Dr. Hans Weiss
"Schwarzbuch Markenfirmen - Die skrupellosen Geschäfte von Weltkonzernen"

Zeitanalyse

Hans Weiss ist einer der beiden Autoren von „Schwarzbuch Markenfirmen“. Mit mehr als 100.000 verkauften Exemplaren ist es das erfolgreichste deutschsprachige Buch zum Thema Globalisierung, der letzten Jahre. Es nennt jene Konzerne beim Namen, die von Kinderarbeit, Krieg, Umweltzerstörung und anderen Formen der Ausbeutung profitieren und beschreibt Möglichkeiten, wie Konsumenten die Firmen dazu zwingen können, bei der Herstellung bestimmte ethische Mindeststandards einzuhalten.

„Was dieses Buch leistet, müsste künftig zumindest für demokratische Gesellschaften zur Routine werden“, forderte die Frankfurter Rundschau in einer Buchbesprechung.

 

 

Hans Weiss geboren 1950, studierte Psychologie und Philosophie in Innsbruck, Wien, Cambridge und London. Seit 1980 ist er als Buchautor, freier Journalist und Fotograf in Wien. Als Autor oder Koautor liegen mehr als ein Dutzend Buchveröffentlichungen mit einer Gesamtauflage von vier Millionen und zahlreichen Übersetzungen vor. Zum Beispiel: Bittere Pillen ‑ Nutzen und Risiken der Arzneimittel (Erstausgabe 1983, Kiepenheuer & Witsch); alleinverantwortlicher Autor der aktuellen Ausgabe 2002; Kursbuch Gesundheit (Erstausgabe 1990, Neuausgaben 1996, 2001; Kiepenheuer & Witsch); Schwarzbuch Markenfirmen - Die Machenschaften der Weltkonzerne (2001 Deuticke Verlag/Wien); im April 2003 erscheint bei Kiepenheuer & Witsch das Buch 3x täglich – kritische Gebrauchsinformationen zu 11.000 Arzneimitteln in einer Startauflage von 100.000.

 
Minoriten Kultur Programm alle Sparten Herbst 2003:
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