KULTURZENTRUM bei den MINORITEN   

LeonardoLogoEnd Kopie.JPG (10938 Byte)
    >>  PROGRAMM 01/02/03 2003
<<  Home  >> >> GALERIEN 

(c) LawickMüller, "La Folie à Deux, Judtih Bartolani/Claude Caillol

 

Lawick müller

La Folie à deux

Perfectlysupernatural

Minoriten-Galerien, Mariahilferplatz 3, 2. Stock
12. März bis 5. April 2003


 

 

Eröffnung am 12. 3. 2003, 19 Uhr: Einführung durch Dr. Johannes Rauchenberger, anschließend "Vernissagediskussion" unter der Leitung von Michael Fleischhacker (stv. Chefredakteur der "PRESSE") mit Vortragenden des Intersdisziplinären Seminars "PUZZLE MENSCH - Die Menschenbilder in den Wissenschaften"

Die Ausstellung des deutschen Künstlerpaares LawickMüller (www.lawickmueller.de) ist die Eröffnung der "open university" der Karl-Franzens-Universität Graz  im Kulturzentrum bei den Minoriten im Wissenschaftsprogramm von "Graz 2003 - Kulturhauptstadt Europas".

 
LA FOLIE À DEUX

"Two is always intimate" (I. Fortuyin)

In ihren  "Metaportraits"  mit dem Titel "LA FOLIE A DEUX" (als Buch mit insgesamt 512 Doppelporträts erschienen) zeigen die beiden Künstler visualisierte Modelle der Vereinigung von Konzepten, Ideen und Visionen in kreativer Partnerschaft. Jedes ihrer Porträts zeigt eine Metamorphose zwischen zwei Partnern innerhalb von 16 Einzelbildern. Für den Betrachter sind die Mataportäts vielfältig deutbar. Sie werfen z.B. Fragen nach  der Identität einer Person, nach dem Individuum und den sozialen Beziehungen.

 

 

 

 

 

PERFECTLYsuperNATURAL 

LawickMüller, aus der Serie: "PERFECTLYsuperNATURAL": Apoll von Olympia - Kosta, Timo, Micha, Jupi

Die  fotografischen Porträtsequenzen des Künstlerpaares LawickMüller in der Serie PERFECTLYsuperNATURAL verdanken ihre Wirkung  einer "Doppelgesichtigkeit", die auf  einer Synthese  beruht: Die Aufnahmen realer Personen sind mit den Zügen griechischer  Göttinnen und Götter der klassischen Periode versehen.  Im Zitat des klassischen Ideals findet sich der Hinweis auf ein Modell, das  auf dauerhafte Weise die figurative Grammatik der westlichen  Körperdarstellung und damit die Bildhaftigkeit des Körpers selbst als  plastisches, geistiges oder symbolisches Bild begründet.  Entscheidender aber ist, daß sich hier die Idealisierung mit dem nach  Individualisierung strebenden Porträt in Konflikt befindet.  (...)

Es geht um die beunruhigende Gestalt eines  gewöhnlichen Menschen, der wie ein Gott, der er nicht sein kann, gefeiert  wird, oder der wie ein Mensch dargestellt wird, der er, außerhalb seiner  größten Wahnvorstellungen, nie sein wird. Es geht um Träume von Gewalt,  Herrschaft und um die Unterwerfung der natürlichen Ordnung unter den Willen.