KULTURZENTRUM bei den MINORITEN   

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  PROGRAMM 05/06 2002
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Mo. 10. 6.


20.00 Uhr


Eintritt EUR 7,-/4,-
Gruppen u. Schüler 
ab 10 Pers. EUR 3,-

artresonanz: 
FINIS TERRAE

 

 

Der Versuch einer größeren Integration der verschiedensten zeitgenössischen musikalischen Strömungen im europäischen Kontext und der Blick hin zu den Peripherien hat artresonanz inspiriert, ein Projekt mit dem Namen "FINIS TERRAE" durchzuführen: das nationale Umfeld Neuer Musik in andere Länder Europas auszuweiten und insbesondere jene Musik zu präsentieren, deren Präsenz im österreichischen Musikleben (noch) sehr gering ist. 
Das Projekt "FINIS TERRAE" bildet eine Konzertreihe, die sich mit den repräsentativsten Aspekten der aktuellen Musikentwicklung der europäischen Halbinseln beschäftigen wird: der Iberischen, der Apenninischen, dem Balkan und Skandinavien. Neueste Musik also von den Rändern Europas.
Jüngere Komponisten aus den o.g. europäischen Landschaften sollen präsentiert werden, dabei ist der Ausgangspunkt der Konzertzusammenstellungen diesmal ein geographischer: Gesellschaftliche und regionale Unterschiede prallen aufeinander, wenn z.B., wie im ersten Konzert dieser Reihe geplant, Skandinavien, Portugal und Spanien den Mittelpunkt eines Konzerts bilden, dessen Zusammenhang allein der diese drei Länder vereinende atlantische Ozean ist. So können spannende Funken so gut wie Unverständnis, überraschende Gemeinsamkeiten oder größte Kontraste aus dieser Konzertkonstellation resultieren. Wie bunt mag es zugehen, wenn eine imaginierte Linie von Nord nach Süd Ausgangspunkt sein wird? Skandinavien und Italien - das lässt größte Unterschiede erwarten, doch wer weiß? Kompositionen aus Spanien, Portugal, Schweden, Norwegen und Finnland, Italien und dem Balkan sind zum Teil hierzulande noch völlig unbekannt: ein Abenteuer, auf dessen Ausgang man gespannt sein kann!

Trialog II

Trialog steht für eine Reihe von drei Konzerten pro Jahr, die in verschiedenen Städten Europas stattfindet. Im Mittelpunkt steht der Dialog zwischen Klaviertrio, Bildendem Künstler und Komponist bzw. Arrangeur. Für jedes der drei Konzerte schafft ein junger bildender Künstler ein Kunstwerk, das in direktem Zusammenhang mit der Programmatik der Reihe bzw. der Trialogidee steht. Ebenso entsteht für jeden "Trialogblock" ein neues Werk für Klaviertrio, das in dieser Reihe seine Uraufführung findet. Eine weitere Ebene bildet die klassische Klaviertrioliteratur, die mit einer klaren inhaltlichen Form und Programmatik den Rahmen bildet.
Im Jahr 2002 arbeitet das Trioskop mit dem aus Buenos Aires stammenden Künstler Mariano Rinaldi Goni sowie dem in Graz ansässigen Komponisten und Arrangeur Klaus Johns zusammen. Geplant sind drei Tangosuiten, die für Klaviertrio arrangiert werden und bekannte und weniger bekannte Tangos, Milongas und Walzer sowie das Schaffen von Astor Piazzolla beleuchten.
Mariano Rinaldi Goni wird zu jedem Trialogblock ein großes Bild schaffen, das in dem jeweiligen Konzertblock ausgestellt wird und in der Umsetzung mit den verschiedenen Räumlichkeiten der Spielstätten abgestimmt wird. Der Künstler wird auch selbst anwesend sein und "Momentaufnahmen" gestalten.

Das TRIOSKOP (Berlin/Wien) formierte sich 1999, machte sich in kurzer Zeit einen guten Namen und begann eine intensive Konzerttätigkeit in ganz Europa. Im September 2000 wurde das Ensemble vom ORF bundesweit in einem Portrait vorgestellt. Weitere Rundfunkproduktionen folgten. 

Weiterer Termin: Trialog III am 25. September 2002

artresonanz-ensemble
Leitung: Isabel
Perez

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Mi. 3. 7.


20.00 Uhr


Eintritt EUR 14,-/7,-

TRIOSKOP
Rachel Schettmann, Violine
Marcus Hagemann, Violoncello
Christian Schmidt, Klavier 

Werke von
Dimitri Schostakowitsch
Klaus Johns (UA)
P. I. Tschaikowski