KULTURZENTRUM bei den MINORITEN   

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Mi. 16. 1.
19.30 Uhr

 

Dauer der Ausstellung
17. 1. bis 15. 2. 2002

Öffnungszeiten

Mo. - Fr.  

9.00 - 17.00 Uhr

Zur Eröffnung lesen 
Michael Mastrototaro 
und Michael Pinter 
aus dem Buch
“Der Sandhaufen”

Einführung 
Thomas Ballhausen
Minoriten-Galerien, II. Stock

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Michael Pinter/reMI
MALEREI-GRAFIK_Videokunst

 

 

Mit Michael Pinter/reMI stellt sich in der ersten Personale des heurigen Jahres in den Minoriten-Galerien ein junger Künstler dem kritischen Kunst-Publikum, der bislang vor allem in der Schnittstelle Computerkunst/-musik/Video über-nationale Anerkennung gefunden hat. Mehrfach im “Musikprotokoll” vertreten” schreibt Christian Scheib z. B. über ihn und seine künstlerische Partnerin Renate Oblak (gemeinsam: reMI): "Die rasende Zeilensprunggeometrie der Videobilder Renate Oblaks und die rabiaten Tonfragmentationen der Musik Michael Pinters verweigern die Abbildung (oder Verfremdung) der ohnedies sichtbaren Welt, sie konfrontieren uns stattdessen mit einer eigenen, intensiven, künstlichen, technoid wirkenden Welt, deren Ursprung aber das lustvolle Scheitern ist. Technisch gesehen haben Bild und Musik ihren Ursprung in Bildern, in den Unregelmäßigkeiten und Fehlern der während der Arbeit an diesen Bildern an den Rand des Scheiterns gebrachten Maschinen, sowie der Umwandlung dieses gewonnenen Ausgangsmaterials in das letztlich Sicht- und Hörbare. Darin hat dieses entscheidende Zusammenspiel von Wissen und Unmittelbarkeit seinen Grund, diese Gleichzeitigkeit von Bilderverbot und Übertragungsleistung."
Auch wenn Pinter in den Kategorien der Neuen Medien - in diesem Fall freilich verbunden mit der ältesten über Kunst überhaupt, nämlich dem "Bilderverbot" - beschrieben wird: Er sieht den Ausgangspunkt seiner künstlerischen Tätigkeit in der Malerei. Malerei, Grafik und eine Videoinstallation hinter der neuerdings durchsichtigen Eingangstür in die Minoriten-Galerien werden zu sehen sein. Zur Eröffnung wird auch gelesen: Der Künstler und Michael Mastrototaro lesen aus ihrem Buch “Der Sandhaufen”. 

(Johannes Rauchenberger)