KULTURZENTRUM bei den MINORITEN   

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(c) Josef Fink und Karl Pauritsch auf der gemeinsamen Parisreise (1964); Montage: Christian Bachler

Mo. 10. 12. 


Vernissage: 19.00 Uhr

Großer Minoritensaal 

Das Frühwerk von Josef Fink (1957-1975) 
Aus der Sammlung Pauritsch
Begrüßung 
Dr. Johannes Rauchenberger

Ansprachen
Bischof Dr. Egon Kapellari
Landeshauptmann Waltraud Klasnic

Buchvorstellung
Dr. Karl Pauritsch
Buffet

20.30 Uhr: Konzertante Messe 
In Memoriam Josef Fink
von Maximilian Hendler (Opus 124)

Ausstellungsdauer 
11.12. 01 - 21. 12. 01
8. 1. 02 - 11. 1. 02

Öffnungszeiten
Di. - Fr. 10.00 - 18.00 Uhr



Dr. Karl Pauritsch
1938 in Graz geboren.
Theologiestudium in Graz, Tübingen und Bonn, Doktorat. Studium der Bibelwissenschaften in Rom Lizentiat. Lehrtätigkeit an der HTL BULME Graz Organisator von Kunstaktivitäten. Mitglied 
des Künstlervereins Odysseus in Domino.
Internationale Reiseleitertätigkeit. Studium von Archäologie und Kunstgeschichte (ohne Abschluss). Publikationen in wissenschaftlichen Reihen 
(Bibelinstitut in Rom), Lexika, Fachzeitschriften und im Schulbuchbereich. Unveröffentlichte Belletristik.

In Memoriam Josef Fink zum 
60. Geburtstag

 

 

Josef Fink wäre am 11. Dezember 2001 60 Jahre alt geworden. Grund genug, noch einmal und ganz nahe an seiner Erinnerung sich dieses großen und schöpferischen Geistes zu vergewissern. Ich glaube, Sepp hätte mit all dem, was seither in seinem Sinne passiert ist, seine Freude. So ist für mich diese Gedenkveranstaltung am 10. Dezember ein dankbarer und zuversichtlicher Blick auch in die Zukunft, selbst wenn ganz stark zurückgeblickt wird:
Anlass dieser Feier ist die jüngst erschienene Biografie von Finks Studienfreund Karl Pauritsch, der in Eigenregie und in beinahe zweijähriger Hingabe über das Leben und Wirken von Josef Fink aus seiner hervorragenden Kenntnis früher Freundschaft heraus ein Lebenswerk verfasst hat. "Eine Rose und ich. Josef Fink - Sein Vermächtnis." 
Pauritsch besitzt auch die umfangreichste Sammlung des Studenten und jungen Priesters Josef Fink, die er erstmals in der Öffentlichkeit zeigt. Natürlich sind die "Minoriten" der Ort, wo das sein soll. Es sind vor allem Grafiken und Linolschnitte bis zu seiner Rückkehr aus seinem Studienaufenthalt in Wien, wo sich sein Stil dann auch geändert hat. Wir zeigen also den jungen Fink. (Den reifen und älteren Fink kennen wir ja noch.)
Als weiterer Glanzpunkt des Abends kommt dann das letzte von Fink initiierte Werk zur Aufführung: Eine Messe des Komponisten Maximilian Hendler mit Texten von Josef Fink (siehe nebenan). Ich lade Sie sehr herzlich ein, am 10. Dezember bei den Minoriten im Namen von Sepp Fink zusammenzukommen! 
Johannes Rauchenberger

Auszüge aus den Vorworten
"... Für sich selbst und für andere unbequem, verletzlich und auch verletzend, dem Wort und dem Bild als dem ‚anderen Wort' verpflichtet im Willen, Wort und Wahrheit beisammen zu halten, als Diener der Frohbotschaft Jesu Christi und als gottsuchender Leidensknecht hat Josef Fink sein nicht sehr langes Leben durchmessen ..." Dr. Egon Kapellari, Bischof von Graz-Seckau

"... Josef Fink war ein besonderer, aber auch kein einfacher Mensch. Gewiss nicht. Er hat angeeckt und musste anecken, um zu verändern. Und er hat sein Leben gestaltet, nach seiner Berufung und nach seiner Aufgabe."
Waltraud Klasnic, Landeshauptmann der Steiermark

"... Was er in 25-jähriger Arbeit als Rektor des Kulturzentrums bei den Minoriten in Graz aufgebaut hat, ist bewunderungswürdig. Er hat sowohl die steirische Kunstszene als auch die Kirche in diesem Land verändert. Heute geht es darum, dass seine Initiativen schöpferisch weitergeführt werden und das Kulturzentrum bei den Minoriten ein Ort lebendiger Auseinandersetzungen bleibt." Univ. Prof. DDr. Günter Rombold, Kunstexperte, Linz

Wir danken der Steirischen Kulturvermittlung für das Zurverfügungstellen von Bilderrahmen.