Mo.
22.10.
Di. 23.10.
Mi. 24.10.
18.00 Uhr
ATS 140,-/80,-
Gruppen
ab 10 Pers.
ATS 60,-
Kleiner
Minoritensaal
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"Einen
Vater hab ich auch"
Frei nach Christine Nöstlinger
Minoritentheater |
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Mein Schulfreund Lorenz - früher war er auch mein Privatfreund -
hält es für "drittelnormal" geschiedene Eltern zu haben. Weil sich jedes dritte Ehepaar scheiden lässt..
(aus: Einen Vater hab ich auch)
Diese "drittelnormale" Thematik greift Christine Nöstlinger einfühlsam und doch humorvoll in ihrem Buch auf. Einerseits wird die Sicht der Eltern gezeigt, andererseits steht das Denken und Erleben von Feli im Mittelpunkt. Viele Kinder und Jugendliche können sich mit Feli
identifizieren, da sie selbst oft mit Problemen in der Familie konfrontiert werden.
Die zwölfjährige Feli - eigentlich Felicitas - lebt rundum zufrieden mit ihren "geteilten" Eltern. Plötzlich wird sie mit dem Entschluss der Mutter konfrontiert, die vordergründig aus beruflichen Gründen nach München ziehen will.
Feli möchte ihr gewohntes Leben nicht aufgeben. Nach vielerlei Komplikationen gelingt es ihr, ihren Vater zu überzeugen, daß er durchaus imstande ist, den Alltag mit seiner Tochter zu teilen...
Wie Feli mit den auf sie zukommenden Konflikten umgeht, kann der Theaterbesucher im von H. Westphal
lebendig inszenierten Stück miterleben. Christine Nöstlinger macht sich wie immer zum
Sprachrohr für die Interessen der Kinder.
"Das Minoritenensemble hat eine wunderbare Uraufführung präsentiert: Flotte, aufs Wesentliche verknappte Szenen, ein nachwirkender Mix aus Witz und mildem Wermut sowie mitreißenden Darstellern."
Elisabeth Willgruber-Spitz - (Kleine Zeitung) |
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