Klänge und Töne als unmittelbarer Ausdruck das eigenen Erlebens, Musik als Ergebnis der
direkten Kommunikation mit den künstlerischen Partnern...
Wie gerne werden diese Parameter in Zusammenhang einer Aufführung bzw. eines Konzertes
genannt, und wie oft ist hier der Wunsch der Vater des Gedankens.
Dieser Abend versucht nicht nur, die Kommunikation aller Beteiligten zu ermöglichen,
sondern er stellt die persönlich-intuitive Kontaktaufnahme ganz in den Mittelpunkt seiner
Existenz. Im Mittelpunkt des Geschehens steht eine Trommel, um sie herum Menschen, die
versuchen, sich fernab jeglicher Klischees und ohne irgendeines Wulstes an esoterischem
Überbau zu begegnen.
Am "Programm" stehen dabei Intuitive Musik von Karlheinz Stockhausen,
Improvisationsmodelle von Rupert Huber, seines Zeichens auch der musikalischen Kopf und
Motor dieses Abends, und noch zu formende Modelle aus den elementaren Materialien Rhythmik
und Stimme. Die Ergebnisse werden ebenso persönlich wie überraschend sein, für die
Beteiligten wohl genauso wie für das Publikum. Robert Spoula
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KLANGNETZE: ein Projekt im ÖKS (Österreichischer
Kulturservice) in Zusammenarbeit mit der Sektion Kunst
des Bundeskanzleramtes, dem Bundesministerium
für Unterricht und kulturelle Angelegenheiten,
dem Institut für Musikpädagogik an der Hochschule für
Musik und darstellende Kunst in Wien und dem
Institut für Elektronische Musik und Akustik der
Kunstuniversität Graz.
Projekt 2001 unterstützt von NEXIT
Ortweinschule - HTBLA Graz - Peter Hoffmann
Reni Hofmüller, Josef Klammer
infos unter www.klangnetze.at
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Wie klingt Wirklichkeit wenn SchülerInnen ihre Vorstellungen von Klang und Geräusch, von
Material und Struktur, von Improvisation und Kompositio in neue, experimentelle Musik
umsetzen?
In einem Zeitraum von drei bis vier Monaten komponieren und realisieren SchülerInnen im
Rahmen des Unterrichts gemeinsam mit ProfimusikerInnen, KomponistInnen und LehrerInnen
zeitgenössische Musik. Ziel dieses Projektes ist es, SchülerInnen aller Schulstufen und
-typen Aspekte moderner, experimenteller Musik näher zu bringen, Verständnis zu wecken
für Material und Struktur, Improvisation und Komposition, Klang und Geräusch,
musikalische Kommunikation und die Sensibilisierung der akustischen Sinneswahrnehmung.
Dabei wird nicht einfach Wissen darüber - im traditionellen Sinn - vermittelt, sondern
die SchülerInnen eignen sich dieses in einem prozeßorientierten, selbst-tätigen und
kreativen Verfahren an.
Präsentiert werden die Ergebnisse der gemeinsamen
Arbeit von 6 Schulen/ Klassen, LehrerInnen gemeinsam mit 12 KünstlerInnen:
HS Engelsdorf - Elisabeth Fischerauer, Heinz,Ditsch, Frie Moschnitz
BAKIPÄD Graz - Vilja Neuwirth, Clementine Neuray, Gerhard Nierhaus
Neue Mittelschule Andritz - Renate Mayerhofer, Sigrid
Riegebauer, Franz Schmuck
HS Puch bei Weiz - Renate Resch, Elisabeth Harnik, David Hanner
VS Stein - Ernst J. Weber, Eva Bajic, Henrik Sande.
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